„Die Spiele im Jahr 2022 sind mein Ziel“

Interview Carina Vogt blickt auf die Olympischen Spiele in Südkorea zurück und wagt eine Prognose für Peking.
  • Viel Prominenz: Vizepräsident Günther Schempp gratuliert Carina Vogt. Foto: Tom

Frau Vogt, vor Ihrem Sprung in Pyeongchang gab es eine längere Unterbrechung. Was ging da in Ihnen vor?

Vogt: Ehrlich gesagt hat mich das gar nicht so beschäftigt. Ich wusste, dass Simon Amman bei den Männern ähnliche Sch...bedingungen hatte, und ich wollte es genauso gut machen.

Wie problematisch war die Kälte beim Warten auf den Sprung?

Bei -10 Grad war irgendwann der Körper weg, ich hatte kein Gefühl mehr in den Füßen. Aber ich hätte das gerne in Kauf genommen, wenn der Wind weg gewesen wäre. Ich hatte einfach Pech, und so war es schwierig, ganz vorne mitzuhalten.

Sie waren hinterher beim Feiern mit Innenminister Thomas de Maizière im Deutschen Haus zu sehen.

Solange er da war, war es anständig, und alle haben sich zurückgehalten. Danach aber war es eine gelungene Feier bis in die frühen Morgenstunden. Ein, zwei, drei Tage lang ...

Wie sehen Sie die Chancen, dass es bei Olympia in Peking einen Teamwettbewerb gibt?

Ich bin mir sicher, dass es 2022 mit dem Teamwettbewerb klappt. Fragt sich nur, ob ich mit 30 Jahren noch immer die zweitbeste deutsche Skispringerin bin. Mein Ziel ist es aber, im Jahr 2022 dabei zu sein.

© Gmünder Tagespost 22.02.2018 20:38
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