Erstmals mit einem Frauenturnier

Footvolley Das jährliche Footvolleyturnier auf dem Gmünder Marktplatz wird dieses Jahr vom 14. bis zum 17. Juni stattfinden und dabei erstmals um ein reines Frauenturnier ergänzt.
  • Freuen sich auf die Footvolley-Turniere vom 14. bis zum 17. Juni auf dem Marktplatz (von links): Robert Frank, Monika Lidmila, Mo Obeid, Richard Arnold, Rainer Steffens und Frank Wendel. Foto: jps

Wenn in diesem Sommer auf dem Gmünder Marktplatz wieder die Footvolleybälle durch den Sand fliegen, dann werden zum ersten Mal auch Frauen mit dabei sein. Zumindest offiziell. Denn bislang traten Mädels immer nur bei den Amateur- oder Schülerturnieren an. In diesem Jahr wird das erste offizielle reine Frauenturnier stattfinden, mit Footvolleyspielerinnen aus ganz Europa.

Vier Mannschaften werden vermutlich gegeneinander antreten, sicher sind eine deutsche Mannschaft sowie die Niederländerinnen und Schwedinnen. Dazu könnten noch ein Team aus Norwegen, Israel oder Italien kommen. Die Frauen werden an zwei Tagen, dem 16. und 17. Juni parallel zum Männerturnier spielen. „Wir werden versuchen, das Männer- und Frauenturnier gut aufeinander abzustimmen“, so Veranstalterin Carina Krieger.

Und so soll das Männerturnier wieder im selben Modus wie im Vorjahr stattfinden. „Wir werden wieder 16 Mannschaften sein, bis auf mein Team Deutschland I müssen wir aber erst die Rankingturniere abwarten, bis wir sagen können wer genau mit dabei ist“, erklärt Mo Obeid.

Vom 14. bis zum 17. Juni wird der Gmünder Marktplatz dann wieder zum „Playa de Gamundia“. „Vor dem Rathaus wird wieder das Hauptfeld mit der Tribüne aufgeschüttet. Auf dem Johannisplatz ist dann das Nebenfeld zum Trainieren und Warmmachen“, erklärt Robert Frank von der Tourismus und Marketing GmbH. So beginnen bereits am Donnerstag, den 14. Juni die Turniere der Schüler am Vormittag. Abends findet dann wieder das Freizeitturnier statt. Der Freitag gehört dann voraussichtlich den Qualifikanten fürs Hauptturnier der Männer, ehe am Samstag und Sonntag die Hauptturniere voll im Gange sind.

Frauen-Footvolley steckt noch in den Kinderschuhen.

Mo Obeid, Footvolley-Profi.

Unterstützt werden die Footvolleyfrauen auch mit einer Siegerprämie in Höhe von 500 Euro von den Stadtwerken Gmünd. Geschäftsführer Rainer Steffens möchte damit den Frauen Starthilfe geben: „Bei den Frauen ist diese Sportart noch nicht so bekannt und da wollen wir natürlich auch versuchen, Anreize zu schaffen.“ Halb-Brasilianer Mo Obeid erklärt: „In Brasilien gibt es schon richtig gute Frauenteams, da würden die besten vermutlich sogar 80 Prozent aller Männermannschaften schlagen, aber in Deutschland steckt das Frauenfootvolley noch in den Kinderschuhen.“

Somit bleibt für die Turniertage nur noch auf gutes Wetter zu hoffen.

© Gmünder Tagespost 12.04.2018 18:35
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