Gerechter verteilen

Zum Artikel „Baustart fürs „Flüchtlingsdörfle“ vom 10. September:„Da die Sogwirkung der Willkommenskultur unvermindert anhält, wird die Stadt nolens volens weitere Flüchtlingsdörfer planen müssen. Es genügt nicht und ist makaber, Altbauten anzumieten, die nur bei allzu wohlwollender Prüfung die Brandschutz-Erfordernisse mehr schlecht als recht erfüllen und auch nicht kindgerecht sind. Die Grünfläche vor dem Weiler Herdtlinsweiler bietet sich für den Bau eines Flüchtlingsdorfes geradezu an. Vor allem für Familien mit Kindern, die im Grünen spielen könnten. Auch die Areale östlich vom Schlossgut Lindach, direkt oberhalb der Bebauung Straßdorfer Berg oder südöstlich des Schirenhofs wären sehr geeignet. Stadt und Kreis sollten mit den Grundbesitzern Kauf- oder Pachtverträge schließen. Kann Gmünd es sich noch leisten, Platz zum „Adventure-Golfen“ in Wetzgau zu verschwenden? Flüchtlingsdörfer mit 150 Einwohnern böten den Vorteil, dass eine professionelle Betreuung vor Ort wirtschaftlich wäre. Zur Milderung der Enge in den Klassenzimmern sollte der OB an die Waldorf-Schulen appellieren, auch dort enger zusammen zu rücken. Ob ihn unser grüner Landesvaters dabei wohl unterstützt? Gerechter wäre es allemal.“ Harald Seiz, Schwäbisch Gmünd
© Gmünder Tagespost 11.09.2015 20:13
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