Spektakuläre Sekundenjagd durchs Gelände

Die Ostalbrallye lockt am Samstag, 14. April, wieder zahlreiche Fahrer aus ganz Süddeutschland an. Teilweise hat das Veranstaltungsteam neue und noch spannendere Streckenführungen abgesteckt. Krönender Abschluss ist wieder der heftige Rundkurs durch Abtsgmünd.
  • Mit Vollgas durch die Ortsmitte von Abtsgmünd: Auf dem knackigen Rundkurs der WP7 wird um jede Sekunde gekämpft. Foto: opo

Abtsgmünd. Wenn am Samstag um 11.30 Uhr die Startnummer 1 durch den Startbogen an der Kochertal-Metropole in Abtsgmünd fährt, heißt es wieder Motorsport pur auf der Ostalb. Die Starterliste für die Rallye70 ist mit 65 Rallyeteams aus ganz Süddeutschland besetzt. Auf insgesamt sieben Wertungsprüfungen geht es für die Teilnehmer der Rallye70 um jede Sekunde und höchste Konzentration ist gefragt.

Zudem gehen in der Retro-Rallye-Serie 37 Teams an den Start. Auch wenn es hier nicht um Geschwindigkeit geht, so verlangt die Gleichmäßigkeit und Einhaltung der vorgegebenen Sollzeit den Fahrern auch hier alles ab.

Die Streckenprofile sind abwechslungsreich, mal schnell auf breiten Straßen, dann eng und verschlungen auf schmalen Wegen entlang der Ostalb. Es werden wieder zahlreiche Zuschauer erwartet, welche auf den ausgewiesenen Zuschauerplätzen entlang bekannter, modifizierter oder gänzliche neuer Strecken das spektakuläre Rallyegeschehen aus sicherer Entfernung verfolgen können.

Nach Monaten der Planung und Vorbereitung hat es die Veranstaltungsgemeinschaft Ostalb-rallye (VG) wieder einmal geschafft, eine spannende und anspruchsvolle Rallye auf die Beine zu stellen. Die vier veranstaltenden ADAC-Ortsclubs MSC Abtsgmünd, Racing Team Mögg-lingen, AMC Schwäbisch Gmünd und MSC Untergröningen sorgen für einen hoffentlich reibungslosen Ablauf.

Nach dem Start an der Kochertalmetropole geht es auf die vier verschiedenen Wertungsprüfungen, von denen drei doppelt gefahren werden. Nach den ersten drei Prüfungen kommen die Fahrzeuge zur Sammelkontrolle zur Firma Dalacker in Unterrot, von wo aus sie dann ein zweites Mal auf die ersten drei Prüfungen fahren. Den krönenden Abschluss bildet mit WP7 der Rundkurs in Abtsgmünd.

WP1/WP4 „Holzleuten“: Der 15 Kilometer lange Rundkurs zwischen Heuchlingen/Holzleuten/Laubach dürfte eingefleischten Fans bereits bekannt sein.

WP2/WP5 „Pommes“: Beim Klassiker unter den Ostalb-rallye-Prüfungen ist es dem Orgateam auch dieses Jahr wieder gelungen, eine teilweise neue Streckenführung zu fahren. Die elf Kilometer lange Sprintprüfung führt von Zimmerberg nach Vorderbüchelberg.

WP3/WP6 „Schweizerhof“: Die komplett neue Sprintprüfung, mit der die Veranstaltergemeinschaft unter Beweis stellt, dass die Ostalb jährlich Neues zu bieten hat. Nach dem Start, kurz nach dem Ortsausgang von Untergröningen, geht es für die Fahrer auf der kurvenreichen Strecke bergauf Richtung Kemnaten und über schmale Sträßchen und Schotterpisten ins Ziel kurz vor Buchhof/Obergröningen.

WP7 „Abtsgmünd“: Diese Wertungsprüfung erfreute sich bereits im vergangenen Jahr bei den Zuschauern großer Beliebtheit. Unmittelbar vor dem Rallyezentrum führt der kurze und knackige Rundkurs durch die Ortsmitte von Abtsgmünd. Von insgesamt drei Zuschauerpunkten hat man ideale Sicht auf die Rallyefahrzeuge. pm

www.ostalbrallye.de

© Gmünder Tagespost 12.04.2018 22:05
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