Per Elektroauto Richtung Zukunft

  • Elektroautos stehen heutzutage als moderne und sportliche Modelle zur Verfügung

Kraftfahrzeuge mit elektrischem Antrieb werden zusehends beliebter. So verkehren immer mehr Elektroautos auf den deutschen Straßen. Während bereits 1888 das erste Fahrzeug dieser Art entwickelt wurde, vergingen viele Jahre bis Techniker und Ingenieure sich effektiv mit der Erforschung des alternativen Elektroantriebes befassten. Heute wird die innovative Technologie nicht nur stetig weiterentwickelt, Autohersteller wie Porsche und Co. bringen sogar vermehrt ihre eigenen Modelle auf den Markt. In diesem Artikel wird erklärt, worauf es beim Kauf eines Elektrofahrzeugs ankommt.

Das passende Elektroauto

Die Wahl des passenden Elektroautos ist von vielen Faktoren abhängig. Vielen Verbrauchern ist zu Beginn nicht bewusst, dass es heutzutage auch unter den alternativen Fahrzeugen bereits wichtige Unterschiede gib. Namenhafte Hersteller bringen immer modernere, hocheffiziente Modelle raus, dies berichtete auch die Milliarden-Offensive für Elektro-Mobilität. So sind bereits elektronisch betriebene Autos mit Allrad erhältlich. Diese verfügen über zwei Motoren, jeweils einer pro Achse. Zudem gibt es auch in Bezug auf die Ladetechnik verschiedene Ausführungen:

• Klassisch ist das kabelgebundene Laden. Die Batterie lädt über einen Steckdosenanschluss.
• Eine weitere Möglichkeit ist das kabellose Laden. Eine Induktionsspule erzeugt ein Magnetfeld, welches die Energie vom Stromnetz auf das Fahrzeug überträgt.
• Die schnellste Art das Fahrzeug aufzuladen, ist über einen Batteriewechsel. Der Vorgang dauert maximal fünf Minuten und das Elektroauto ist anschließend mit der vollen Leistung versorgt.

Der Autohersteller Porsche plant zudem, ab 2020 den Mission E auf den Markt zu bringen. Den 600 PS starker Sportwagen mit elektronischem Antrieb hat das Unternehmen auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt vorgestellt. Damit legt der Konzern einen weiteren Meilenstein in Richtung Elektroauto der Zukunft.

Relevanten Faktoren für den Kauf eines Elektroautos

Bevor die Wahl auf ein elektronisch angetriebenes Fahrzeug fällt, sollten Verbraucher einige Kriterien beachten:

• Infrastruktur: vorhandene Auflade-Möglichkeiten
• Gebrauchte Fahrzeuge sollten eine neue Hauptuntersuchung aufweisen
• Benötigte Reichweite, beispielsweise der tägliche Arbeitsweg
• Ladegeschwindigkeit

Je nach persönlichen Gegebenheiten bringt ein Elektroauto in Vergleich zu einem Diesel oder Benzin viele Nachteile mit sich. Wenn Verbraucher keine Lademöglichkeit in ihrem Umfeld haben oder eine hohe Reichweite benötigen. Alternativ wäre ein Hybridfahrzeug eine gute Wahl. Diese Autos verfügen über zwei verschiedene Antriebsarten: Verbrennungsmotor und Stromantrieb. Die Nutzung des jeweiligen Antriebs findet abwechselnd statt. Im zähen Stadtverkehr und beim Anfahren wird das Fahrzeug mit Strom betrieben. Bei langen Strecken ist Benzin oder Diesel von Nöten.

Welches Fahrzeug für Verbraucher infrage kommt, lässt sich am schnellsten anhand eines umfangreichen Vergleichs herausfinden. Eine ausführliche tabellarische Übersicht findet sich unter www.elektroauto-news.net/wiki/elektroauto-vergleich.

Eine Finanzierung wählen

Während Elektrofahrzeuge im Vergleich zu Verbrennungsmotoren im Unterhalt deutlich günstiger sind, ist die Anschaffung eines elektronisch angetriebenen Autos verhältnismäßig teuer. Eine empfehlenswerte Möglichkeit ist die einfache Finanzierung des Fahrzeugs. Verbrauchern stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:

Ballonkredit: Ein Ballonkredit sieht einen konstanten Tilgungsplan mit einer hohen Schlussrate vor. Der Käufer kann nach Ablauf der Ratenzahlung wählen, ob er die letzte Tilgung komplett bezahlt, einen weiteren Kredit aufnimmt oder das Fahrzeug an den Händler zurückgibt. Der Vorteil eines Ballonkredits ist die geringe monatliche Belastung. Nachteilig ist jedoch, dass der Kreditnehmer nach Ablauf eine hohe Summe investieren oder einen weiteren Kredit abschließen muss – unter Umständen sogar mit höheren Zinsen.
Regulärer Kredit: Ein regulärer Kredit sieht einen fixen Tilgungsplan über eine feste Laufzeit vor. Innerhalb dieses Zeitraums muss die Kreditsumme in voller Höhe abbezahlt sein. Die Raten sind je nach Darlehenshöhe und Zinsaufwand relativ hoch und der Kreditnehmer ist nicht flexibel. Auch bei Arbeitslosigkeit oder Krankheit ist die monatliche Tilgung aufzubringen.
Leasing: Der Leasingnehmer zahlt umgangssprachlich eine Miete für die Nutzung des Fahrzeugs. Die Leasingraten sind vor allem für Gewerbetreibende lukrativ, da diese steuerlich absetzbar sind. Nachteilig ist jedoch, dass der Verbraucher nach Ende der Laufzeit das Fahrzeug ohne Gewinn zurückgibt.

Der Traum vom Elektroauto muss bei vorhandenen Schufa-Einträgen nicht abgehakt werden: Auch hier gibt es Kreditanbieter, die Hilfe versprechen. Wichtige Aspekte bei der Prüfung dieser Anbieter sind aufgelistet unter www.financescout24.de/kredite-finanzierung/kreditohneschufa.

Die Kosten reduzieren

Um die Kosten für die Anschaffung und den Unterhalt des Elektroautos so gering wie möglich zu halten, sollten Verbraucher einige Aspekte beachten.

Auf die Klimaanlage verzichten

Wer beim Fahren auf die komfortable Klimaanlage verzichtet, spart deutlich mehr Strom und die damit verbundenen Kosten. Zudem erhöht sich die Reichweite des Fahrzeugs.

Zusammenspiel von Material und Verbrauch

Beim Kauf des Fahrzeugs empfiehlt es sich, auf Modelle mit leichtem Material zurückzugreifen. Umso leichter das Elektroauto ist, desto geringer ist auch der Energieaufwand, um es anzutreiben. Hersteller greifen dafür auf eine Aluminiumverkleidung zurück, deren Innenraum wird häufig mit Karbon verarbeitet.

Beim Kauf erweisen sich auch Boni als Sparpotenzial, von denen Sie eine erste Übersicht unter www.autozeitung.de/elektroauto-kaufen-191309 erhalten.

Pixabay.com © kalhh (Pixabay-Lizenz)

© Gmünder Tagespost 06.10.2017 11:02
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