Stellenabbau trifft die Region hart

Zum Thema Stellenabbau bei Bosch AS in Schwäbisch Gmünd:„Der Stellenabbau bei Bosch in Schwäbisch Gmünd trifft die Region hart. Es sind auch viele Zulieferer betroffen und da dürften noch mehr Arbeitsplätze gefährdet sein. Für jeden einzelnen Betroffen ist es ein tiefer Einschnitt und verlangt große Opfer. Es ist nicht seriös nun auch seitens des OB und des Landrats Bedauern auszudrücken und sich an den Problemen der Betroffenen nicht beteiligen. Die Geschäftsleitung muss auf eine veränderte Marktsituation nachhaltig reagieren. Man kann nicht wie Politiker nur auf ‘Sichtweise fahren’ und mit markigen Sprüchen wie – wir schaffen das – reagieren. Die Firma Bosch ist ein sehr soziales Unternehmen und der Stellenabbau wird so gut wie möglich sozialverträglich mit Abfindungen abgewickelt. Diese Abfindungen können aber die Probleme der Betroffenen nur lindern. Es ist völlig unakzeptabel, dass es für eine Abfindung keinen Steuerfreibetrag gibt. Der wurde bereits 2006 von der Bundesregierung abgeschafft. Die einzige, die auch noch am Leid dieser Menschen Kapital schlägt, ist die Bundesregierung. Dort sieht man natürlich keinen Handlungsbedarf.“
Volkhard Uetz, Welzheim
© Gmünder Tagespost 21.09.2016 19:35
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