Lesermeinung

Zum Artikel „Blumen statt Geld“ vom 16. März:

„Das anhaltende Bahnchaos raubt Pendlern den letzten Nerv. Zugausfälle, Unpünktlichkeit (...) sowie stetige Preissteigerungen. Ihren Artikeln entnehme ich, dass Pendler der Remsbahn in Höhe der Kosten einer Monatskarte hierfür von der Bahn bereits seit Monaten entschädigt sein sollen. So ist es richtig: Nur eine kleine Zahl von Bahnfahrern hat eine Entschädigung erhalten. Inhaber einer InterCity Fahrkarte gelten Bahn intern als Kunden der DB Fernverkehr AG in Frankfurt und können damit nicht durch die DB Regio Stuttgart entschädigt werden. Dabei leiden InterCity Züge von Schwäbisch Gmünd nach Nürnberg bzw. Karlsruhe im gleichen Umfang unter den Qualitätseinschränkungen. Zahlreiche Gmünder Bahnfahrer berichten von abgelehnten Beschwerdeanträgen, langen Bearbeitungszeiten oder der Übersendung von Reisegutscheinen im kaum nennenswerten Umfang. (...) Eine einheitliche Entschädigung der Remsbahn Abokunden hat nicht stattgefunden. Doch die Suppe, die die Pendler nun täglich bei ihrer Fahrt zur Arbeit auslöffeln müssen, hat und nicht die Bahn alleine, sondern vielmehr der grüne Verkehrsminister Hermann mit seinem Übergangvertrag eingebrockt. (...) Mein Appell an unsere Vertreter im Landtag lautet daher: Es bedarf hier dringend eine Korrektur durch die Politik!“

© Gmünder Tagespost 17.03.2017 21:15
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