Neue AWO-Kindertagesstätte geplant

Kinderbetreuung Die 40 Jahre alte Kindertagesstätte der AWO im Aalener Tännich soll platt gemacht werden. Weil das Gebäude nicht mehr zu sanieren ist, sei ein Neubau geplant. Das sagt die Vorsitzende des AWO-Ortsvereins, Heidi Schroedter auf Nachfrage der Schwäbischen Post. Das neue Gebäude im Tännich soll bis zum Jahr 2020 fertiggestellt sein. Mehr dazu lesen Sie auf Seite 11. Foto: hag

© Gmünder Tagespost 30.05.2017 22:43
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Wie können sich Verantwortliche der Stadt Aalen ernsthaft über eine Verlagerung der AWO Schulkinder Gedanken machen? Genau das Zusammenleben von Kindergarten- und von Schulkindern macht doch die Einzigartigkeit des AWO Tagheims seit Jahrzehnten aus?!!
Geschwisterkinder können trotz der Berufstätigkeit der Eltern und unterschiedlichen Programmen am Vormittag zusammen aufwachsen. Einzelkinder bauen langjährige, enge Beziehungen zu anderen Kindern aus unterschiedlichen Altersklassen auf und können diese familienähnlichen Strukturen für ihre Entwicklung positiv nutzen. Zudem wird das Konzept der Ganztagesschule den Bedürfnissen von berufstätigen Eltern aufgrund mangelnder Ferienbetreuung nicht gerecht!

Meiner Meinung nach kommt der AWO Neubau der Stadt Aalen gerade recht, um eigene Versäumnisse in der Errichtung einer sozialen Infrastruktur nachzuholen, nämlich ausreichend Kindergartenplätze zu schaffen. Wenn rund 60 Schulkinder ausgegliedert sind, kann man diese einfach mit Kindergartenkindern ersetzen und die Stadt hat ein Problem weniger. Die Einfachheit der Lösung dieses Problems zeigt jedoch das rückständige und starre Denken der Verantwortlichen, die sich dadurch keinen Gefallen machen werden. Früher oder später werden sie erkennen, dass Familien die Attraktivität einer Stadt gerade an einem vielfältigen und unterschiedlichen Angebot an Kinderbetreuung ausmachen, da deren Bedürfnisse und die Bedürfnisse deren Kinder ebenso vielfältig und unterschiedlich sind! Hier muss die Stadt dringend umdenken, will sie denn weiterhin attraktiv für Familien, Kinder und Arbeitnehmer sein!

Angst und Unsicherheit, das unsere Hortkinder Ihr geliebtes Umfeld, das Kindertagheim verlassen sollen.

Zur Debatte steht die Rosa Villa, welche nicht kindgerecht und ohne Aussenspielflaeche ist.Bereits wurde Sie besichtigt und ohne Umbau koennen unsere Kinder dort nicht hin. Wer uebernimmt die Kosten fuer diesen Umbau? Ist das nur ein hinhalten.Wird nun auch nach Hofherrnweiler diese integrative Hortbetreuung daran glauben muessen?Die Hortgruppen weichen den Plaetzen fuer schulische Nachmittagsbetreuung-eine andere Bezeichnung fuer die Ganztagesschule.Diese Nachmittagsbetreuung faellt im Gegensatz zum Hort unter Schulpflicht, ein frueheres Abholen der Kinder ist nicht erlaubt.Ein eindeutiger Schwachpunkt der Ganztagesschulen ist fuer beruftaetige Eltern die bisher fehlende Ferienbetreuung.Im Haus der Jugend wurde die Ferienbetreuung von 50 auf 135 Kinder erhoeht. Alleine das AWO Kindertagheim ermoeglicht Eltern und 60 Hortkindern ein zufriedenes Zusammenspiel zwischen Beruf-Familie-Schule und Ferien!

Radikal fuer Schaffung von Kindergartenplaetzen, wird den Eltern die Entscheidung wo und wie lasse ich mein Kind betreuen genommen.