Lesermeinung

Zum Geesbrunen Bettringen:

„Vor vielen, vielen Jahren wurde in Bettringen ein Loch gemacht, um den Dreck von einem anderen Loch unterzubringen. Daher haben die Bettringer den Beinamen „Die Halbh... ...“ Heute: Es war einmal ein „Geesbrunnen“, der war nicht so schön, ab sehr natürlich und hatte meist Wasser (wissentlich die letzten 60 Jahre). Für diesen hässlichen Geesbrunnen entwarf eine Klassengruppe der Uhlandschule Bettringen einen schönen Brunnen. Mit sehr schönen Gänsen, zuerst aus Styropor, später wurden daraus sehr schöne Gänse nach deren Entwurf angefertigt. Dann wurde aus einem Ein-Trog-Brunnen ein wunderschöner Brunnen mit zwei Trögen und zwei sehr schönen Gänsen. Noch schöner: dies fast immer mit fließendem Wasser. Nun wurde ein großes Haus gebaut und der Brunnen versetzt. O wie schade: Aus diesem Zwei-Trog-Brunnen mit zwei schönen Gänsen kommt im Winter kein Wasser – verständlich – im Sommer zuerst tröpfchenweise, dann gar nicht mehr. Für was gibt es einen Brunnen? Ach so, jetzt ist die Quelle versiegt! Bekommen jetzt die Bettringer noch einen Beinnamen?“

© Gmünder Tagespost 27.06.2017 18:45
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