Lesermeinung

Tatsachen nicht verdrehen

Zur Diskussion ums Radfahren auf der Schätteretrasse:

Der ADFC-Experte und selbst ernannte Radsachverständige Klaus Berger spricht in seinem Leserbrief von Träumen und Tatsachen. Gerne geben wir als Vertreter von „Bündnis pro Wandertrasse“ dem ADFC-Mann Nachhilfeunterricht, was Tatsachen sind.

Zu den Tatsachen:
1. Bis heute (Stand 4. Juli 2017) haben sich von über 2616 befragten Bürgern 2276 (87 Prozent) gegen und 340 (13 Prozent) für einen kombinierten Ausbau ausgesprochen. Tatsachen.
2. Der Stand zu den Leserbriefschreibern sieht so aus: Abgesehen von zwei Leserbriefschreibern (Stand 4. Juli 2017) votierten 22 gegen einen Rad-Ausbau auf der Schättere-Trasse. Tatsache.
3. Das Bündnis bekam darüber hinaus acht Briefe von Bürgern, die alle gegen einen Rad-Ausbau auf der Härtsfeldbahntrasse sind. Tatsache.
4. Zur Familienfreundlichkeit sagte nach einer Befahrung der Lauchheimer Peter Kloschek, dass der zu befahrende Maschinenweg auf den ersten 100 Metern mit elf Prozent kernig sei und danach schließe sich ein 600 Meter steiler sechs prozentiger Anstieg an. Tatsachen.
5. In der Sitzung der Ortschaftsräte in Unterkochen/Ebnat sagte der Erste Bürgermeister der Stadt Aalen wörtlich: „Wir wollen nicht über den Bürgerwillen hinweg entscheiden und wir wollen keinen Keil zwischen die Ortschaften bringen.“ Na also, dann bitte den breiten Bürgerwillen umsetzen.

Wir stellen klar: Bergers banalisierende und wohl nicht ernst zu nehmenden Bemerkung, die „Ausbau-Gegner“ möchten die Schättere-Trasse als Möchtegern-Privatweg erhalten, ist nicht das Ziel von Bündnis pro Wandertrasse.

© Gmünder Tagespost 13.07.2017 18:10
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Telegrafenamt

Vielen Dank für die Erklärungen, selbst ernannter Fußgänger-Sachverständiger Karl Maier.