Nach versuchtem Mord auf der Flucht - Spur führt nach Ulm

Polizei bittet um Hinweise - Belohnung ausgesetzt
  • Mit diesem Plakat fahnden Staatsanwaltschaft und Polizei nach dem gesuchten Mann. (Foto: Polizeipräsidium Tuttlingen)

Donaueschingen / Ulm. Nach einem versuchten Mord, welcher sich in der vergangen Woche in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 14. auf 15. Dezember, in einer Diskothek in Donaueschingen im Schwarzwald-Baar-Kreis zugetragen hat, ist der dringend tatverdächtige 21-jährige Skelcim Kastrati, Spitzname Kimi, nach wie vor auf der Flucht. Das teilen die Staatsanwaltschaft Konstanz und das Polizeipräsidium Tuttling mit. Demnach gibt es Hinweise, das sich der gesuchte Mann mittlerweile in Ulm aufhält.

Für Hinweise, die zu seiner Ergreifung führen, hat die Staatsanwaltschaft Konstanz mittlerweile eine Belohnung von bis zu 2.500 Euro ausgelobt.

Was war geschehen? Nach vorliegendem Ermittlungsstand und Angaben der Polizei, wollte Kastrati in der Nacht auf Freitag, 15. Dezember, in eine Diskothek, die sich in einem Industriegebiet in Donaueschingen befindet. Nachdem ihm wegen eines bestehenden Hausverbotes der Zutritt in die Diskothek von anwesenden Security-Mitarbeitern verwehrt wurde, soll Kastrati laut Polizeiangaben eine scharfe Waffe gezogen haben und auf einen der Security-Mitarbeiter geschossen haben. Der Angeschossene wurde durch den Schuss schwer verletzt und musste in einer Klinik einer Notoperation unterzogen werden, so Polizei und Staatsanwaltschaft in ihrem Bericht.

Nach dem Schuss flüchtete der Mann. Die ermittelnden Beamten der Kriminalpolizeidirektion Rottweil erlangten mittlerweile Hinweise, wonach sich Kastrati möglicherweise nach Ulm abgesetzt hat und sich dort auch noch aufhalten könnte.

Personen, die Hinweise zum derzeitigen Aufenthalt des gesuchten Skelcim (Kimi) Kastrati geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (0741) 477-0 mit der Kriminalpolizeidirektion Rottweil, unter der Telefonnummer (07461) 941-0 mit dem Polizeipräsidium Tuttlingen oder (auch über die Notrufnummer 110) mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

© Gmünder Tagespost 21.12.2017 16:32
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