Der Mensch will immer kommunizieren – auch mit Hilfe anderer

„Auch wer nicht sprechen kann, hat viel zu sagen!“ – so lautet das Motto des diesjährigen Tages. Für Fragen rund ums Thema und zur Betreuung steht heute eine Experten- Hotline bereit.
  • Bei Einschränkungen in der Kommunikation kann Betroffenen von Logopäden geholfen werden. Foto: Bundesverband Logopädie

Seit 2004 informieren Logopäden in vielen europäischen Ländern jedes Jahr am 6. März über ein wichtiges logopädisches Thema. Ins Leben gerufen hat ihn der Europäische Dachverband der Nationalen Logopädenverbände.

In diesem Jahr steht der Europäische Tag der Logopädie unter dem Motto „Auch wer nicht sprechen kann, hat viel zu sagen!“ und damit ganz im Zeichen des Themas Unterstützte Kommunikation. Denn jeder Mensch hat das Bedürfnis, sich mitzuteilen. Seine Gedanken und Wünsche deutlich zu machen.

Kommunikation, Kontakt und Austausch sind wichtige Grundlagen für ein selbstbestimmtes Leben in der Gemeinschaft. Grundlage hierfür ist für die meisten Menschen die gesprochene Sprache. Steht diese aufgrund von angeborenen oder erworbenen Einschränkungen nicht oder nicht in vollem Umfang zur Verfügung, brauchen die betroffenen Menschen geeignete Alternativen.

Diese finden sie in den vielfältigen Möglichkeiten der Unterstützten Kommunikation. Über diese und weitere Fragen wollen Logopäden informieren und aufklären.

Expertenhotline: Fachleute vom Deutschen Bundesverband für Logopädie e.V. und der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation stehen anlässlich des Europäischen Tages der Logopädie 2018 in einer Experten-Hotline am 6. März von 17 bis 20 Uhr unter der Telefonnummer 01805 – 35 35 32 Betroffenen, Angehörigen und anderen Interessierten für Fragen zur Verfügung. (14 Cent/Minute aus dem Festnetz, max. 42 Cent/Minute aus den Mobilfunknetzen)

© Gmünder Tagespost 05.03.2018 20:58
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