7 wertvolle Tipps für den Umzug und wie Sie Mietfallen erkennen

Der erste Wohnungswechsel ist für viele ein Stressfaktor. Wieviele Kartons brauche ich? Oh, ein Halteverbotsschild! Brauche ich einen Nachsendeauftrag? Wann mache ich genau was? Die Organisation eines solchen Projekts ist nicht gerade einfach. Ja, es muss durchaus meist mehr beachtet werden, als Sie vielleicht denken.

Im Folgenden erhalten Sie praktische Tipps um ihren Umzug so schnell wie möglich über die Bühne zu bringen, ohne böse Überraschungen!

Vorbereitung

Eine gute Vorbereitung macht den halben Umzug. Achten Sie auf Details und erstellen Sie am besten bereits im Voraus einen Plan. Notieren Sie sich alles was wichtig erscheint. Gibt es Haustiere oder besonders empfindliche Gegenstände? Zur Organisation kann ein Rundgang in der alten und neuen Wohnung nützlich sein. Gibt es eine Halteverbotszone in der näheren Umgebung? Achten Sie auf Dinge, die Sie bisher vielleicht übersehen haben, wie Halteverbotsschilder. Überlegen Sie was Sie in welche Umzugskartons packen. Und schätzen Sie das Gewicht ausgewogen ein. So verlieren Sie kein Detail aus den Augen. Mit einer zusätzlichen Checkliste vergessen Sie am Stichtag garantiert nichts!

Zeitmanagement

Zeit ist Geld, oder noch wichtiger: Zeit ist Nerven. Mit dem richtigen Zeitmanagement ist der Wohnungswechsel sehr viel stressfreier. Entscheiden Sie sich frühzeitig, ob Sie eine Firma beauftragen, oder lieber Umzugshelfer miteinplanen wollen. Auch für diese sind beispielsweise Parkplatz und Verpflegung notwendig. Teilen Sie allen frühzeitig mit, wann und wie Sie sie benötigen. Das spart Zeit und Nerven. Auch Nachsendeauftrag und Auskundschaften der Gegend sind wichtig. Wie erwähnt sind beispielsweise Halteverbotszonen ein Ärgernis. Denn solche Halteverbotszonen und plötzlich auftauchende Halteverbotsschilder können das gesamte Zeitmanagement über den Haufen werfen. Auch sollten Sie daran denken, welche Umzugskartons und Utensilien Sie bis zum Schluss brauchen. Die Kaffeemaschine sollte nicht zu unters verstaut werden, wenn Sie Ihre Helfer bei Laune halten wollen!

Entrümpelung

Ein Wohnungswechsel kann als Neustart fungieren! Nehmen Sie sich doch schon einige Wochen vorher die Zeit, sich von Überschüssigem und Altem zu trennen! Sortieren Sie nicht mehr benutzte Kleidung aus und spenden Sie sie! Auch kann so mancher Müll entsorgt werden. Wenn Sie früh genug daran denken, können Sie sich beobachten und herausfinden welche Dinge Sie wirklich benötigen und was Sie fast nie nutzen. Diese Erkenntnis und frühzeitige Entrümpelung kann einiges an Zeit und auch Geld sparen. Außerdem kann man dabei frühzeitig selten benutztes bereits in Umzugskartons verstauen und hat in der Zeit vor dem Umzug weniger zu tun.

Umzugshelfer und Aufgabenverteilung

Umzugshelfer können beim Umzug enorm wichtig sein. Überlegen Sie sich, wen Sie eher zur Organisation einspannen können, und wer durch Muskelkraft überzeugt! Sie können jede helfende Hand der Umzugshelfer gebrauchen. Allerdings sollten Sie auch für jeden die geeignete Aufgabe finden, denn herumstehende, unnötige Helfer nutzen Ihnen auch nichts!

Protokoll zur Übernahme

Ein wichtiger Tipp ist ein Protokoll zur Übernahme der neuen Wohnung. Machen Sie gegebenenfalls Fotos der neuen Wohnräume, um den Stand der Übernahme mit dem Mietvertrag zu vergleichen und zu protokollieren. Damit ersparen Sie sich vielleicht später Geduld, wenn es zu eventuellen Streitpunkten kommt. Lesen Sie im Vorfeld den Mietvertrag genau durch um zu vergleichen, wie Sie die Wohnung übernehmen.

Ummelden und Nachsendeauftrag

Das Ummelden ist wichtig und darf nicht vergessen werden! Erstellen Sie bei Ihrer Post einen Nachfolgeauftrag und erstellen Sie eine nützliche Liste mit allen nach Wichtigkeit sortierten Behörden und Firmen, die Ihre neue Adresse benötigen. Auch beispielsweise Zeitungsabonnements machen das Ummelden nötig!

Fallen vermeiden

Denken Sie im Voraus an Kaution, Miete und Schlüsselübergabe, damit Sie keine bösen Überraschungen erleben! Auch der Anstrich der Wohnung und die Bedingungen sollten enthalten sein. Der Mietvertrag sollte im Voraus genau überprüft und gegebenenfalls einer zweiten Meinung unterzogen werden, damit nichts übersehen wird!

© Gmünder Tagespost 12.04.2018 14:37
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