Lesermeinung

Zum Thema Radwege in Schwäbisch Gmünd:

Sollte es den Verantwortlichen in Schwäbisch Gmünd wirklich ein ehrliches Anliegen sein, sich für die Fahrradfreundlichkeit unserer Stadt zu engagieren, dann möchte ich diese dringend darum bitten, eine Aufklärungskampagne zum Thema „Radwegebenutzungspflicht“ und eine Kampagne zu einem fairen Miteinander im Straßenverkehr zu initiieren.

Ich und viele andere Radfahrer sind es leid, uns regelmäßig von schlecht informierten Autofahrern nötigen, beschimpfen und beleidigen zu lassen, nur weil wir – hier in Gmünd und um Gmünd herum – Fahrradfahren. Konkret, weil wir mit unseren Fahrrädern auf öffentlichen Straßen unterwegs sind. Sei es zur Arbeit, zum Einkaufen, für Erledigungen, zum Hobby oder auch als Hobby.

Richtig drastisch ist es aktuell in der Buchstraße. Belehren, Hupen, Be-Drängen, auch Ab-Drängen, Vogel zeigen, Mittelfinger, schlimme Beschimpfungen habe ich dort schon erlebt. Aber auch auf der L 1161 von Bettringen nach Bargau (...) wurde ich dieses Jahr schon angepöbelt. Nach meinem Kenntnisstand dürfen die genannten Straßen mit dem Fahrrad befahren werden, denn die Radwege dort unterliegen nicht, oder nicht mehr der Benutzungspflicht. Aber auch wenn ein Radfahrer einen Verkehrsverstoß begehen würde, der in der Regel mit 20 Euro geahndet wird, steht das immer noch in keinem Verhältnis zu bewusster Gefährdung, Nötigung und Beleidigung.

© Gmünder Tagespost 07.08.2018 20:34
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Edgar Kuchelmeister

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