Leserbeitrag von Frieder Kohler

Fehler im System: Verantwortung der Menschen!

  • Scham und Trauer
  • Schweigen und Schuld
  • Scheiden tut weh


Der Leitartikel von Elisabeth Zoll ( http://www.schwaebische-post.de/politik/fehler-im-system/1709309/ zum Missbrauch in der Kirche mit dem Satz:" Und die Selbstreinigungskräfte der Institution waren nicht in der Lage, diese zu beheben" erinnerte mich an eine Diskussion im Jahre 1977 .

Vor über 40 Jahren zitierte ich den Schlussvers aus "Das Liedchen von der Reue" von Heinrich Heine zu den Fehlern in Systemen:"Herr Ulrich singt ein hübsches Lied, das Liedchen von der Reue, und hat er zu Ende gesungen das Lied, so singt er es wieder aufs neue."

Mein geduldiger Zuhörer war ein außergewöhnlicher Mensch, Priester, Seelsorger und ein begeisterter und begeisternder Lehrer, der keinem Thema auswich. Viele seiner Schüler sind diesem Kirchenmann und Lehrer lebenslang treu geblieben und dieses Bündnis auf Gegenseitigkeit ermöglichte auch die o.a. Diskussion. Der herausragende Prediger, der dem Einzelnen so viel Kraft im Alltag geben konnte, wurde sehr nachdenklich, kannte er doch als Beichtvater nicht nur die fremde, sondern auch die große eigene Not. Macht und Mißbrauch der Macht auch im System der Weltkirche war das abendfüllende Thema. Verbrechen und die Ahndung in seiner Kirche und meinem Arbeitsplatz im Staate (Führungsversagen auf allen Ebenen: Jeder deckte Jeden) führte am Ende zu den sog. Kardinaltugenden, zur Goldenen Regel, zu Kant u.a. Philosophen und damit zur Frage des Ebenbildes Gottes im Guten wie im Bösen. Mein Freund starb 1991 , mir empfahl er wenige Wochen vor seinem Tode, meinen Dienstherrn zu verlassen. Beim Abschied lächelte er zu dem Vers (a.o.a.O):"Und jenes blaue Auge dort, so klar wie stille Welle, das hielt ich für des Himmels Pfort, doch wars die Pforte der Hölle."

© Frieder Kohler 26.09.2018 13:55
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Kommentare

Frieder Kohler

Mein letzter Querverweis  führt zur überregionalen FAZ  https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/missbrauch-in-der-kirche-gutachten-zeigt-ausmass-im-erzbistum-koeln-17251401.html  mit der treffenden Überschrift:" Das Kölner Kartenhaus bricht zusammen".

Werfen Sie die Suchmaschine an,  Kardinal Reiner Maria Woelki wird durch das Gutachten entlastet, die Fehler im System sind aufgezeigt, Namen von (Erz-)Bischöfen werden genannt - und der Himmel weint dazu, weil viele Akten nicht mehr (oder nie) vorhanden waren! Amen!

Frieder Kohler

Frieder Kohler schrieb am 02.03.2021 um 09:52


„Wir wollen kein Feigenblatt sein“
Monika Stolz leitet die Missbrauchs-Kommission der Diözese. Sie ist Ansprechpartnerin für Betroffene und hat einen Blick auf Täter. Mancher Fall würde heute anders betrachtet werden.

VON ELISABETH ZOLL in

https://www.schwaebische-post.de/suedwest/wir-wollen-kein-feigenblatt-sein/1966482/ haben die Leser*Innen und Leser einschl. ihrer Seelsorger gelesen!

Waren sie auch Zuseher in https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/gespraech-mit-doris-reisinger-ueber-missbrauch-in-der-kirche-100.html :

Doris Reisinger über Missbrauch in der Kirche

Kulturzeit-Gespräch mit der Theologin, ehemaligen Nonne und Autorin Doris Reisinger über ihr Buch "Nur die Wahrheit rettet" über den Missbrauch in der katholischen Kirche, die Vertuschung unter dem "System Ratzinger" und die Rolle der Opfer.

Datum: 01.03.2021

"WIR SIND PAPST" - sie erinnern sich? An dessen  Handeln und Unterlassen in München, an seine Bewunderung von  FJS , an die Reichung der Hostie an Sünder aus Bayern? Da kommt mir Eugen Drewermann in den Sinnn, der in "Macht und Moral" die Fragen stellt:"Wer hat uns eigentlich gesagt, die Bibel schildere, wie Gott in derGeschichte handelt? Erzählt sie uns nicht vielmehr mit faustdicken Fiktionen, was den Mächtigen alles einfällt, um ihr eigenes Volk, die ewig Dämlichen, die allzu Gläubigen, an der Nase herumzuführen? Wann hätten sie je Gott befragt, statt ihm vorgeschrieben, was er zu reden hätte...?"

Frau Zoll wird noch viele Zeilen in ihrem Arbeitsleben schreiben müssen, vielleicht schreibt sie ein Buch? Für mich ist ein Satz einer aktiven Nonne der Schlußsatz meines Beitrages:"Diese Kirche kann mich von meinem Gott nicht entfernen!"

https://www.schwaebische-post.de/leserbeitraege/zum-bericht-wir-wollen-kein-feigenblatt-sein/1967553/ "Von einem skandalösen Umgang damit in der Diözese Köln zu sprechen, wird medienwirksam transportiert, ist aber rechtlich unhaltbar" : Wer hat Ihnen, Frau Bilaniuk, diese Weisheit eingeflüstert?" War es Ex-Papst Benedikt XVI. , der einen viel beachteten Aufsatz zur Kirchenkrise veröffentlicht hat (bei MERKUR.de gelesen). Darin finden sich umstrittene Aussagen zu den Themen Homosexualität und Missbrauch. Durch die 68er-Bewegung sei die katholische Moraltheologie zusammengebrochen - hier liege eine Ursache für Pädophilie!

Der Beschützer der "Heiligen Kirche" hat sicher im domradio.de  mit roten Ohren gelauscht, was heutzutage unvorstellbar ist , vor einen halben Jahrtausend Realität: Als vor 500 Jahren Lucrezia Borgia, die uneheliche Tochter von Papst Alexander VI., starb, war der Trubel groß. Vatikanexperte Ulrich Nersinger über das Leben der Papsttochter. Die 68er und die bis heute sündige Stadt Rom zu vergleichen? Nicht nur Hühner legen Eier - Amen!

Frieder Kohler


„Wir wollen kein Feigenblatt sein“
Monika Stolz leitet die Missbrauchs-Kommission der Diözese. Sie ist Ansprechpartnerin für Betroffene und hat einen Blick auf Täter. Mancher Fall würde heute anders betrachtet werden.

VON ELISABETH ZOLL in

https://www.schwaebische-post.de/suedwest/wir-wollen-kein-feigenblatt-sein/1966482/ haben die Leser*Innen und Leser einschl. ihrer Seelsorger gelesen!

Waren sie auch Zuseher in https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/gespraech-mit-doris-reisinger-ueber-missbrauch-in-der-kirche-100.html :

Doris Reisinger über Missbrauch in der Kirche

Kulturzeit-Gespräch mit der Theologin, ehemaligen Nonne und Autorin Doris Reisinger über ihr Buch "Nur die Wahrheit rettet" über den Missbrauch in der katholischen Kirche, die Vertuschung unter dem "System Ratzinger" und die Rolle der Opfer.

Datum: 01.03.2021

"WIR SIND PAPST" - sie erinnern sich? An dessen  Handeln und Unterlassen in München, an seine Bewunderung von  FJS , an die Reichung der Hostie an Sünder aus Bayern? Da kommt mir Eugen Drewermann in den Sinnn, der in "Macht und Moral" die Fragen stellt:"Wer hat uns eigentlich gesagt, die Bibel schildere, wie Gott in derGeschichte handelt? Erzählt sie uns nicht vielmehr mit faustdicken Fiktionen, was den Mächtigen alles einfällt, um ihr eigenes Volk, die ewig Dämlichen, die allzu Gläubigen, an der Nase herumzuführen? Wann hätten sie je Gott befragt, statt ihm vorgeschrieben, was er zu reden hätte...?"

Frau Zoll wird noch viele Zeilen in ihrem Arbeitsleben schreiben müssen, vielleicht schreibt sie ein Buch? Für mich ist ein Satz einer aktiven Nonne der Schlußsatz meines Beitrages:"Diese Kirche kann mich von meinem Gott nicht entfernen!"

Frieder Kohler

Frieder Kohler schrieb am 04.02.2021 um 22:42

Kardinal Woelki räumt Fehler ein, Fehler bei der Aufarbeitung der Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegen katholische Priester: der allgemeine und spezielle "Deutschlandfunk" summt!

Sie erinnern sich an "Von der Kanzel in die Bütt: Wunderlicher Traum von einem großen Narrennest" (https://www.schwaebische-post.de/1559185/ ) mit Hilfe des wortgewaltigen Predigers Megerle:

"Die Wahrheit ist ein Brot, das starke Zähne fordert, eine Braut, die ein jeder schaut, ein Wasser mit dem sich niemand gern wäscht, eine Lanze die schwer verwundet, und Speise, die schwer zu verdauen".

Ausführlich bezog ich Stellung zu "Fehler im System: Verantwortung der Menschen in https://www.schwaebische-post.de/1709426/ und hoffe nun, dass im Kölner Dom nicht nur die Chorknaben, sondern auch die Frauen von Maria 2.0 jubilieren:"Ob Erzbischof, ob Kardinal, verantwortlich für den Sündenfall, das sind nicht WIR - das bist nur DU! Dir Diener Gottes,  rufen wir zu:<"Verlasse sofort den Kölner Dom, Ruh´findest auch Du im sündigen Rom>!

Hier die Gegenmeinung: 05.02.2021 aus https://www.domradio.de/ 

Online-Petition für Kardinal Woelki gestartet
"Initiative Fairness in der Kirche"
Für den wegen schleppender Missbrauchsaufarbeitung im Erzbistum Köln in die Kritik geratenen Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki ist eine Online-Petition gestartet worden. Initiiert wurde die Aktion von der "Initiative Fairness in der Kirche".

Frieder Kohler

Kardinal Woelki räumt Fehler ein, Fehler bei der Aufarbeitung der Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegen katholische Priester: der allgemeine und spezielle "Deutschlandfunk" summt!

Sie erinnern sich an "Von der Kanzel in die Bütt: Wunderlicher Traum von einem großen Narrennest" (https://www.schwaebische-post.de/1559185/ ) mit Hilfe des wortgewaltigen Predigers Megerle:

"Die Wahrheit ist ein Brot, das starke Zähne fordert, eine Braut, die ein jeder schaut, ein Wasser mit dem sich niemand gern wäscht, eine Lanze die schwer verwundet, und Speise, die schwer zu verdauen".

Ausführlich bezog ich Stellung zu "Fehler im System: Verantwortung der Menschen in https://www.schwaebische-post.de/1709426/ und hoffe nun, dass im Kölner Dom nicht nur die Chorknaben, sondern auch die Frauen von Maria 2.0 jubilieren:"Ob Erzbischof, ob Kardinal, verantwortlich für den Sündenfall, das sind nicht WIR - das bist nur DU! Dir Diener Gottes,  rufen wir zu:<"Verlasse sofort den Kölner Dom, Ruh´findest auch Du im sündigen Rom>!

Frieder Kohler

Die Missbrauchs-Untersuchungen der Katholischen Kirche werden unterschiedlich aufgearbeitet:

Kardinal Marx bekennt, dass sexueller Missbrauch im Verantwortungsbereich der Kirche ein Verbrechen ist . Weshalb er aus größtenteils privaten Mitteln eine Stiftung gründet, wird trotz der Berichterstattung über CORONA ein Schwerpunkt auch der regionalen Medien werden.

Sein Handeln bringt Licht in die Dunkelheit des Systems Kirche und weitere Gutachten werden das Handeln und Unterlassen von "Würdenträgern" aufzeigen, das zehntausende Menschen aus ihrer Kiche getrieben hat. 

Dunkle Wolken schweben dagegen über dem Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki, der eine Veröffentlichung eines Gutachtens gerade verhindert: Sein Beichtvater wird ihm ins Gewissen reden, damit (Vor-)Reden und Handeln dieses Moralapostels in Einklang kommt!

Frieder Kohler

Zwischen 1950 und 1990 wurden Hunderttausende Kinder zur Erholung in Kuren geschickt. Recherchen von Report Mainz zeigen, dass viele von ihnen dabei systematisch misshandelt wurden.

Von Ulrich Neumann und Philipp Reichert, SWR ( https://www.tagesschau.de/investigativ/report-mainz/kinderverschickung-misshandlungen-101.html )

Kindererholungskuren "Psychoterror und Folter" - Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch (BB) und wer übernimmt die Verantwortung für die Mittäter in diesem System, wer waren die Großkassierer?

Frieder Kohler

"In Sachen Missbrauch habe die Kirche „Hochrisikostrukturen“, sagte Dreßing. Priester stünden nicht unter Generalverdacht, aber die katholische Kirche sei ein strukturelles, nicht erschütterbares System, das die Gruppe von Hochrisikopersonen anziehe. Ein Institut zur Prävention und Aufklärung, wie es das Erzbistum Köln installiere, müsse wirklich unabhängig arbeiten, forderte Dreßing. Er verwies auf die evangelische Kirche, die eine völlig unabhängige Beratungsstelle beauftragt hat" - so ist heute zu lesen in

https://www.schwaebische-post.de/suedwest/kirche-steht-erst-am-anfang/1797835/ : bitte LESEN!

Frieder Kohler

https://www.schwaebische-post.de/politik/die-opfer-klagen-an/1756407/
Die (weltweite) Aufklärung führt zu vielen Fragen und bei manchen Antworten bleibt den systemfremden Betrachtern die "Spucke" weg. Im Bereich der SchwäPo sind bei "Schadensereignissen" (Verkehrsunfälle, Brände, Hubschraubereinsätze der Polizei, Spiele des VfR Aalen) im Durchschnitt ca. 20000 "Klicks" (meistgelesene Artikel!) festzustellen - beim SUPERGAU für die Weltkirche wird ein stilles Gebet für... in den Himmel geschickt!?

Frieder Kohler

Eine Frau kämpft um Aufklärung - der Super-Gau https://www.br.de/mediathek/video/missbrauch-in-der-katholischen-kirche-eine-frau-kaempft-um-aufklaerung-av:5c5af92b42b54f00183b451f - und über 3000 Leser*innen werden weiter ihr Gelübde einhalten: SCHWEIGEN?

BR Fernsehen

06.02.2019, 22:00 Uhr
44 Min.

Online bis 06.02.2020 Warum?

Missbrauch von Nonnen und Angehörigen geistlicher Gemeinschaften durch Priester - eine weitere Dimension des Missbrauchskandals der Kirche. Dokumentiert von BR-Kameras gibt es eine Aussprache zwischen einer missbrauchten Ordensfrau und einem hochrangigen Kardinal.

Tausende Berichte über den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen haben die katholische Kirche aufgeschreckt. Ende Februar 2019 lädt Papst Franziskus zu einer Missbrauchskonferenz nach Rom. Auf höchster Ebene will die Kirche über Wege aus der Krise sprechen.

Währenddessen muss sie sich mit einer weiteren, erschreckenden und bislang völlig unberücksichtigt gebliebenen Dimension dieses nicht enden wollenden Skandals auseinandersetzen: den Missbrauch von Nonnen und Angehörigen geistlicher Gemeinschaften durch Priester.

Frieder Kohler

der schwierige Weg zur Wahrheitsfindung: https://www.schwaebische-post.de/1737728/ 

erinnert an die Aufarbeitung/Entnazifizierung von Hitlers Helfern (sebst der BGH leistete Hilfestellung), die als "trübe Wässerchen" Adenauers Aufbauhelfer der Republik werden konnten. "Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein", so der damalige Landesvater Filbinger. "Muff von tausend Jahren" - auch bei einzelnen Kirchenfürsten!?

Frieder Kohler

Info-Stand wurde geöffnet durch https://www.sueddeutsche.de/panorama/katholische-kirche-missbrauch-hildesheim-1.4253261 :

"Mit drastischen Worten hat der neue Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer die katholische Kirche zu einer konsequenteren Aufarbeitung ihres Missbrauchskandals aufgefordert. "Wir nehmen das Problem von sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch in der Kirche immer noch nicht ernst genug", sagte er dem Kölner Stadt-Anzeiger. Es gebe "Strukturen des Bösen". Der Missbrauch von Macht stecke "in der DNA der Kirche".

Wie sehr sich Kirche und Staat ähneln (gleichkommen, sich entsprechen, korrespondieren, sich decken, zusammenstimmen, zusammenfallen,) können Sie auch dem Archiv der SchwäPo entnehmen (auch Suchmaschinen bringen in Sekunden Parteien-Skandale in schwindelerregender Zahl.

Herausragende "Säulenheilige" bekommen keine Vorstrafen in ihr Strafregister auf Erden, sondern (Staats-) Begräbnisse im oder neben dem Dom, in der Familiengruft mit Glockengekäut und Begleitung der sog. Würdenträger! Ihr gelobtes Vorbild im Katechismus wurde im Stall oder einer Höhle geboren, reinigte den Tempel, Ritt auf einem Esel, wurde der Prediger der Nächstenliebe, wurde für sein Aufbegehren gekreuzigt und - alles weitere steht in der Bibel, auf die in vielen Teilen der Welt geschworen wird: "so wahr mir Gott helfe!"

Merke: "Vom Himmel hoch, da komm ich her"...ich bring' euch gute neue Mär...

Frieder Kohler

Frieder Kohler schrieb am 20.11.2018 um 11:42

Robert Zollitsch zu den Missbrauchsfällen: "Wir waren alle beteiligt" - wer ist wir?

http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/robert-zollitsch-zu-den-missbrauchsfaellen-wir-waren-alle-beteiligt--160193931.html  : Vor 40 Jahren schon galt der Spruch:"Freilich nützt es der Herde wenig, wenn der (Ober-)Hirte ein Schaft ist!" Wenn die Böcke zu Gärtnern werden, ist das Paradies gefährdet und deshalb ist der Stall auszumisten: Recht und Gesetz gelten auch im Bereich der Kirchen, die ehemaligen Gehilfen/Begünstiger der Täter können durch Verjährung in der Klause ihre Pension genießen - und auf die Barmherzigkeit und Gnade ihres Gottes hoffen! Ihre Opfer benötigen Hilfe - und keine faulen Ausreden von sog. Würdenträgern!

Dazu heute in der SchwäPo ( https://www.schwaebische-post.de/1727532/ )

"Aus heutiger Sicht" ? Solche Bemerkungen zeigen die Wirkung von zuviel Weihrauch im Hirn und schlagen dem Fass die Krone ins Gesicht... 2000 Leser*innen der SchwäPo haben über die Verantwortung der Menschen im System "Kirche" gelesen ( https://www.schwaebische-post.de/1709426/ ) und können meine Kommentare über die "Fürsten" von Gottes Gnaden in Staat und Kirche nochmals lesen, um den (Beicht-) Stuhl des Untertanen in den Museen abzugeben!

Frieder Kohler

Robert Zollitsch zu den Missbrauchsfällen: "Wir waren alle beteiligt" - wer ist wir?

http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/robert-zollitsch-zu-den-missbrauchsfaellen-wir-waren-alle-beteiligt--160193931.html  : Vor 40 Jahren schon galt der Spruch:"Freilich nützt es der Herde wenig, wenn der (Ober-)Hirte ein Schaft ist!" Wenn die Böcke zu Gärtnern werden, ist das Paradies gefährdet und deshalb ist der Stall auszumisten: Recht und Gesetz gelten auch im Bereich der Kirchen, die ehemaligen Gehilfen/Begünstiger der Täter können durch Verjährung in der Klause ihre Pension genießen - und auf die Barmherzigkeit und Gnade ihres Gottes hoffen! Ihre Opfer benötigen Hilfe - und keine faulen Ausreden von sog. Würdenträgern!

Frieder Kohler

https://www.schwaebische-post.de/politik/ende-des-verdraengens/1723928/

"Bei ihrer Synode will sich die EKD dem Thema stellen. Ein Sechs-Punkte-Plan aller Landeskirchen soll besprochen werden. Er sieht unter anderem vor, Daten deutschlandweit zu erheben, eine zentrale externe Anlaufstelle für Missbrauchsopfer zu schaffen und einen Rat aus fünf Personen als Verantwortliche für das Thema zu benennen"---. Merke: „Kein kausaler Zusammenhang zwischen Zölibat und Missbrauch“ ? 

Zur "Verantwortung der handelnden Menschen (Tun und UNTERLASSEN) :

https://www.schwaebische-post.de/suedwest/warten-auf-zollitsch/1723967/ ein Schritt in die richtige Richtung!

Frieder Kohler

Frieder Kohler schrieb am 21.10.2018 um 19:29

SWR3 : Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger hat Missbrauchsopfern ein persönliches Gespräch angeboten. Betroffene und Angehörige könnten jederzeit einen Termin vereinbaren, sagte der Erzbischof bei der Feier des Patroziniums in St. Gallus in Oberharmersbach. Er wolle Möglichkeiten schaffen, um die Perspektiven der Betroffenen zu hören, und daraus für die Zukunft zu lernen. Zugleich entschuldigte er sich für das Verhalten seiner Vorgänger und der Verantwortlichen in der Bistumsleitung im Umgang mit Missbrauch.

Merke: Diese Vorgänger waren seine Vorgesetzten und Förderer .Am Offizialat, dem Kirchengericht der Erzdiözese Freiburg, war er seit 2002 Ehebandverteidiger (Defensor vinculi), seit 2006 Kirchenanwalt (Promotor iustitiae) und seit 2007 Offizial und Leiter des Kirchengerichts. Er betreute unter anderem das Seligsprechungsverfahren des NS-Opfers Max Josef Metzger. Er war von 2013 bis 2014 Domkapitular - weiter in https://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_Burger

Wer muss noch (nach-)sitzen, wer kennt die Archive? Hier steigt der Blutdruck nicht mehr, diese Aussagen kommen viel zu spät:  https://www.schwaebische-post.de/suedwest/missbrauch-erzbischof-kritisiert-zollitsch/1723155/ !

Frieder Kohler

Frieder Kohler schrieb am 20.10.2018 um 10:42

SWR3 : Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger hat Missbrauchsopfern ein persönliches Gespräch angeboten. Betroffene und Angehörige könnten jederzeit einen Termin vereinbaren, sagte der Erzbischof bei der Feier des Patroziniums in St. Gallus in Oberharmersbach. Er wolle Möglichkeiten schaffen, um die Perspektiven der Betroffenen zu hören, und daraus für die Zukunft zu lernen. Zugleich entschuldigte er sich für das Verhalten seiner Vorgänger und der Verantwortlichen in der Bistumsleitung im Umgang mit Missbrauch.

Merke: Diese Vorgänger waren seine Vorgesetzten und Förderer .Am Offizialat, dem Kirchengericht der Erzdiözese Freiburg, war er seit 2002 Ehebandverteidiger (Defensor vinculi), seit 2006 Kirchenanwalt (Promotor iustitiae) und seit 2007 Offizial und Leiter des Kirchengerichts. Er betreute unter anderem das Seligsprechungsverfahren des NS-Opfers Max Josef Metzger. Er war von 2013 bis 2014 Domkapitular - weiter in https://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_Burger

Frieder Kohler

Frieder Kohler schrieb am 19.10.2018 um 10:38

und leitet heute weiter aus https://www.sueddeutsche.de/panorama/kirche-missbrauch-wilmer-1.4175633 :

"Der seit dem 1. September amtierende Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer sagte dem Norddeutschen Rundfunk, im Fall des Jesuitenpaters Peter R. hätte "der damalige Bischof Josef Homeyer mit seiner Bistumsleitung nicht nur versagt, sondern sie haben fürchterliche Dinge zugedeckt, und das ist eine Katastrophe". Pater R. ist einer der Hauptbeschuldigten im Missbrauchsskandal am Berliner Canisiuskolleg; 2003 wurde er ins Bistum Hildesheim versetzt."

Ist das Wort zum Sonntag eine Antwort https://www.schwaebische-post.de/1714625/ ?

Gelassenheit üben? Dann übt mal schön, Hirten und Lämmer!

Frieder Kohler

Frieder Kohler schrieb am 08.10.2018 um 11:05

und leitet heute weiter aus https://www.sueddeutsche.de/panorama/kirche-missbrauch-wilmer-1.4175633 :

"Der seit dem 1. September amtierende Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer sagte dem Norddeutschen Rundfunk, im Fall des Jesuitenpaters Peter R. hätte "der damalige Bischof Josef Homeyer mit seiner Bistumsleitung nicht nur versagt, sondern sie haben fürchterliche Dinge zugedeckt, und das ist eine Katastrophe". Pater R. ist einer der Hauptbeschuldigten im Missbrauchsskandal am Berliner Canisiuskolleg; 2003 wurde er ins Bistum Hildesheim versetzt."

Frieder Kohler

Frieder Kohler schrieb am 27.09.2018 um 20:42

Aufforderung an die "Sterndeuter" (falls Sie Axel Hacke "Über den Anstand in schwierigen Zeiten  und die Frage, wir wir miteinander umgehen -Verlag Antje Kunstmann-  schon gelesen haben!) von  https://www.schwaebische-po st.de/1709282/

die Überschrift aufzunehmen, dann verstehen Sie besser LLL (lebenslanges Lernen oder nur Langläufer leben länger?)  und können dann mit Ihrer eigenen Angst besser umgehen und lernen, Fragen zu stellen oder z.B. zu schildern, an welchem Trauma Sie leiden!

Ein Erzbischof aus Freiburg (Burger) wird deutlich in https://www.konradsblatt-online.de/html/aktuell/aktuell_aktuell_u.html?t=os0rc0o43cjlfkln4vu9ehobs7&tto=9db2fdd9&&&&m=25180&m=23041&artikel=99548 :

"Verantwortliche müssen Mitschuld prüfen" - gilt für alle "Systeme"...

Frieder Kohler

Aufforderung an die "Sterndeuter" (falls Sie Axel Hacke "Über den Anstand in schwierigen Zeiten  und die Frage, wir wir miteinander umgehen -Verlag Antje Kunstmann-  schon gelesen haben!) von  http://www.schwaebische-po st.de/1709282/

die Überschrift aufzunehmen, dann verstehen Sie besser LLL (lebenslanges Lernen oder nur Langläufer leben länger?)  und können dann mit Ihrer eigenen Angst besser umgehen und lernen, Fragen zu stellen oder z.B. zu schildern, an welchem Trauma Sie leiden!

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