Ein weiterer Teil im Gesamtkomplex ist fertig

Bereits Anfang September hat der evangelische Kindergarten Brücke sein neues Zuhause bei der Stauferschule bezogen. Die offizielle Einweihung findet am Freitag, 9. November, um 14 Uhr statt. Eine engere Zusammenarbeit mit dem katholischen Kindergarten ist geplant.
  • Die großzügigen Außenanlagen bieten viel Platz zum Spielen und Toben. Auch Buddeln, Schaufeln und im Dreck wühlen ist hier erlaubt. Also alles, was Kindern richtig Spaß macht. Foto: ub
  • In der neuen Krippengruppe mit Blick in den Garten fühlen sich die Unter-Dreijährigen pudelwohl. Foto: ub
  • Die Kreativität wird auch in den neuen Räumen gefördert. Leiterin Karin Wolf (vorne) freut sich mit ihrem Team, allen Kindern und Eltern auf das Einweihungsfest. Foto: ub

Schwäbisch Gmünd. Anfang September konnte der evangelische Kindergarten „Brücke“ sein neues Domizil bei der Stauferschule beziehen. Am Freitag, 9. November, wird die Kindertagesstätte ab 14 Uhr offiziell eingeweiht.

In der letzten Augustwoche ging der lang ersehnte Umzug über die Bühne und seit dem 3. September herrscht Leben in der neuen Kita in der Weststadt. Leiterin Karin Wolf und ihr Team, sowie alle Kinder und Eltern, freuen sich über die großzügigen Räumlichkeiten, die am Freitag, 9. November, eingeweiht werden.

Dekanin Ursula Richter wird um 14 Uhr die Gäste begrüßen, Oberbürgermeister Richard Arnold sowie Celestino Piazza, Geschäftsführer der Gmünder Wohnungsbaugesellschaft (VGW) sprechen Grußworte, bevor mit dem symbolischen Durchschneiden eines Blumenbandes die neue „Brücke“ offiziell eingeweiht wird. Musikalisch begleiten die Kindergartenkinder das Fest.

Nach Planung jetzt Neubau

Mit dem Neubau im Heinrich-Steinle-Weg, direkt neben der Stauferschule, beginnt für den evangelischen „Brücke“- Kindergarten ein neues Kapitel.

49 Jahre wurden Kinder in der Einrichtung in der Eutighofer Straße betreut. Ende August schlossen sich endgültig die Türen. Das Gemeindezentrum „Brücke“ mitsamt Kindergarten wird abgerissen, um Platz für neue Wohnhäuser zu schaffen. „Bereits im Herbst 2012 begannen die ersten Planungen für einen neuen Standort“, sagt Regina Stöckle vom Amt für Bildung und Sport, Abteilung Frühe Bildung. Im September 2017 war Baustart für den Neubau, der Teil des Bildungs- und Begegnungszentrums der Stauferschule sein wird.

Für die ersten Planungen war Architekt Hermann Ocker vom Amt für Gebäudewirtschaft verantwortlich. Bauherr war die VGW, die den Neubau an die Stadt vermietet, die ihn wiederum an die evangelische Gesamtkirchengemeinde als Träger des Kindergartens weitervermietet.

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Für die Bauleitplanung und die Realisierung des Projekts war Architekt Jörg Staudenmayer zuständig. Die Kosten für den Neubau mit Außenanlagen und Innenausstattung liegen bei rund 1,6 Millionen Euro.

Platz für 55 Kinder

Die Kindertagesstätte bietet auf rund 600 Quadratmetern Platz für 55 Kinder. Sie werden in drei Gruppen betreut, die jeweils eine Einheit bilden. Auch Verwaltungs- und Personalräume stehen dem Kita-Team jetzt zur Verfügung.

Verlängerte Öffnungszeiten

Wir wollen künftig enger zusammenarbeiten.

Karin Wolf, Leiterin

Das Angebot der „Brücke“ wurde bedarfsorientiert erweitert: Es gibt eine Krippengruppe für Kinder unter drei Jahren mit zehn Stunden Betreuungszeit, eine Ganztagesgruppe für über Dreijährige mit zehn Stunden sowie eine bereits bestehende Gruppe mit verlängerten Öffnungszeiten mit sechs Stunden Betreuungszeit für über Dreijährige. Die Kindertagesstätte „Brücke“ grenzt direkt an den katholischen Kindergarten St. Michael. „Wir wollen künftig noch enger zusammenarbeiten“, freut sich Karin Wolf auf gemeinsame Aktionen. Auch eine Gartentür ermögliche es den Kindern, sich in den Außenanlagen hin und her zu bewegen.

Platz zum Toben und Spielen

Die rund 1700 Quadratmeter große Anlage mit viel Platz zum Spielen wurde vom Garten- und Friedhofsamt der Stadtverwaltung geplant. Die beiden Kindergärten sind Teil des Bildungs- und Begegnungszentrums der Stauferschule. Im Gesamtkomplex sollen Weststadt-Bewohner von frühester Kindheit bis zum Seniorenalter zusammenkommen können. Dazu gehört auch die Grundschule der Stauferschule, es wird ein Jugendtreff entstehen und in einem Neubau sind Räume für bürgerschaftliche Aktivitäten und das Stadtteilbüro entstanden. ub

© Gmünder Tagespost 07.11.2018 19:42
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