Abschied vom grünen Band?

Zu Gmünder Plänen zur Remstal-Gartenschau

Für 2014 war geplant, eine grüne und wasserreiche LG (Landesgartenschau, Anm. d. Red) zu schaffen – heraus kam eine LG mit viel Beton – viel Baumfällen und viele Tiere, welche bei solchem Flachwasser (2014) eigentlich davonfliegen (flügelstutzen oder so ?) – jetzt geht’s grad weiter – das „grüne Band“ (hihi) wurde am Zeiselberg definitiv verabschiedet und dann les ich als Auswärtige, dass sich die Gmünder Obrigkeit sogar bereit erklärt, eine Bundesstraße zu sperren, damit ein Radiosender ‘ne Party feiern kann? Macht mal publik, was ihr so alles vorhabt – ich denk, das reicht an Peinlichkeit.

© Gmünder Tagespost 07.11.2018 20:42
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Kommentare

In my humble opinion

Wenn es denn genügt, mit einer Vor- oder Nachsilbe ( Sonnen-, -Park ) irgendetwas verbal aufzuwerten, wenn es genügt, aus Reisekatalogen die Namen von Sehenswürdigkeiten zu kopieren und sich dadurch mit fremden Federn zu schmücken ( Alhambra, Spanische Treppe ), wenn es denn genügt, ein Stück 'Natur' in einem Käfig oder anderweitig zwangsweise zu präsentieren ... Nun ja, ein Jeder blamiert sich selbst, so gut er kann!

Welche Tradition hat der Weinanbau in Schwäbisch Gmünd?

Wenn man schon dieses Grün einpflanzt, nicht mal weiß, ob oder wie gut es denn am Standort gedeiht und man nicht mal ansatzweise versucht, wenigstens Essig aus den Früchten zu machen, wer pflegt denn in dieser Steillage die Gewächse, wer schneidet sie sachgerecht zurück? Oder soll daraus eine neue, 'natürliche' Wildnis entstehen?

Aber immerhin hat 'Weinberg' noch eine positive Bedeutung, wenn es 'Tränenhügel' hieße, käme es dem Umstand zwar näher, klänge aber längst nicht so gut, oder?