Es ist ihre Zukunft

Zum „friday for future“:

Ich unterstütze die jungen Mensch*innen. Ist ihre Zukunft, in der sie mit den von uns hinterlassenen Problemen zu leben haben. Ich hoffe, es schließen sich auch „Ältere“ wie ich an. Und den weisen Negierern: Geht in euch. Denkt nach über euer Verhalten. Wollen wir so weitermachen? Wir sind im Grab, wenn es über diese Generation hereinbricht.

© Gmünder Tagespost 08.02.2019 19:33
1024 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben

Kommentare

derleguan

Auch ich unterstütze die jungen Mensch*innen. Ist ihre Zukunft, in der sie mit den von uns hinterlassenen Problemen zu leben haben. Ich hoffe, es schließen sich auch „Ältere“ wie ich an. Und den weisen Negierern: Geht in euch. Denkt nach über euer Verhalten. Wollen wir so weitermachen? Wir sind im Grab, wenn es über diese Generation hereinbricht.

In my humble opinion

Ach, was ist es doch einfach, an einem „friday for future“ die Schule zu schwänzen und auf der Straße zu demonstrieren, nachdem man sich auf dem Schmartfone in einem 'ßoschal midiah'-Netzwerk zusammengetatscht und zusammengetschättet hat und 'in Zukunft irgendwas mit Medien' studieren will.

Die 'Arbeit für die Zukunft' sollen wohl gefälligst die machen, die an solchen Freitagen zu diesen Stunden in den Betrieben und Büros der Arbeit nachgehen?

derleguan


Die 'Arbeit für die Zukunft' sollen wohl gefälligst die machen, die an solchen Freitagen zu diesen Stunden in den Betrieben und Büros der Arbeit nachgehen?

Die Windkraft- und Solaranlagen arbeiten ganz ohne Personal. Die Kohlekumpels in den Braunkohlerevieren sollen aber bitte auch ihre Arbeit niederlegen, genauso wie die Piloten der Billigferienflieger und das geamte Flugzeugpersonal. Es kommt nicht darauf an einfach nur zu arbeiten - man sollte das richtige tun und das falsche bleiben lassen!

In my humble opinion

derleguan schrieb am 10.02.2019 um 17:05

>man sollte das richtige tun und das falsche bleiben lassen!<

Dagegen ist absolut nichts einzuwenden, niemand wird da widersprechen, nur wer bestimmt, was 'richtig' und was 'falsch' ist?

Mein Beitrag zielte auf die demonstrierenden Schüler im Allgemeinen, es ist einfach, auf die Straße zu gehen - und zu erwarten, dass andere die Probleme lösen, derentwegen man auf die Straße geht. Man kann das eine tun, darf aber das andere nicht lassen:

Wie wäre es mit einem guten Schulabschluss, danach einer Lehre im weitesten Sinne im Bereich der die Umwelt beeinflussenden Berufe, einem technisch-wissenschaftlichen Studium oder ein vergleichbares Engagement?

Peter Fauser

Leider war es der Schwäpo wegen der Länge nicht möglich meinen Beitrag in der Originalfassung zu veröffentlichen ( https://www.schwaebische-post.de/1750479/ ). Wie das ebenso ist, gehen bei der Kürzung des Originals Zusammenhänge verloren. Die Kinder und Jugendlichen sollen mit dem Beitrag nicht zum Schwänzen des Unterrichts ermutigt werden, sondern ein Appell an deren Umweltbewusstsein (und das ihrer Eltern) sein.