Lesermeinung

Zum Bericht „Härtere Strafen für Müllsünder“

Na endlich! Aber leider wird soviel, wie in den vielen vergangenen Jahren passieren – nämlich nichts! Wie viele Leserbeiträge wurden schon wegen dieses Themas veröffentlicht? Wie viele Stadt- und Ortschaftsräte deswegen angesprochen? Die Ortsbehörde und der Bauhof in Aalen um Mithilfe gebeten – passiert ist nichts!

Die öffentlichen Mülleimer wurden vor vielen Jahren alle abmontiert, weil der Dreck lieber auf der Straße liegen sollte. Man hätte kein Personal zum Leeren. Und nun denkt man wirklich, dass man mit 30 000 Euro und der Einstellung von Müllsheriffs dieses Problem lösen könnte?

Man könnte statt Müllsheriffs Menschen, die von der Gemeinschaft leben, hier einsetzen. Kameras zu installieren, ist in unserem Staat sehr schwierig. Wird wirklich mal einer erwischt und von einem solchem Mitarbeiter angezeigt, so ist dann dieser der Rache gewiss. Das Problem fängt doch schon im Elternhaus, im Kindergarten, bzw. der Schule an. Hier müssen die Kinder erzogen werden. Zigarettenschachteln, Kippen sind ja noch der geringste Müll. Dass die jungen Mütter ihre vollen Windeln in unseren Garten werfen, ist unverschämt. Wie können dann diese ihren Kindern Sauber- und Anständigkeit beibringen?

Die jährlichen Putzeten sind eine Lachnummer. Hier werden die Kinder noch gelobt, soviel Tonnen Schmutz aufgesammelt zu haben. Weshalb wurde er denn erst weggeworfen? Vielleicht sollte man zu diesem System, wie man es vor 50/60 Jahren hatte, zurückkehren. Ich kann mich erinnern, dass damals der Müllwagen wöchentlich kam, alles aufsammelte und es hat nichts gekostet. Der wild abgelagerte Müll wird doch auch umsonst entsorgt. Unserem OB Herrn Rentschler wünsche ich ganz viel Glück bei seinem Vorhaben

© Gmünder Tagespost 11.02.2019 21:28
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