Hier schreibt die Reservistenkameradschaft Schwäbisch Gmünd

Bundeswehr erneut Top-Arbeitgeber bei Schülern

  • Beim Vortrag zum Gmünder Karriereberatungsbüro der Bundeswehr. Schriftführer Christian Krieg, Karriereberater Sven Ertl sowie der Vorsitzende der Gmünder Reservistenkameradschaft, Winfried Steimle (v.l.n.r.)
  • "Wir kämpfen auch dafür, dass Du gegen uns sein kannst. Mach, was wirklich zählt." lautet nur ein Motto, mit dem die Gmünder Karriereberater am Messestand gefragt sind. Die Reservisten haben sie am Messestand besucht.
  • Truck on Tour. Der Arbeitgeber Bundeswehr berichtet über sich und die militärischen und zivilen Karrieremöglichkeiten. Dabei kommt auch der bekannte Karriere Truck immer wieder zum Einsatz.

„Mach, was wirklich zählt“ lautet das Motto, mit dem sich die Bundeswehr aktuell als besonders sinnstiftenden und qualifizierenden Arbeitgeber positionieren will. Mit großem Erfolg, wie Sven Ertl, Karriereberater der Bundeswehr in Schwäbisch Gmünd, bei seinem Vortrag jüngst bei den Gmünder Reservisten berichten konnte. „Auch in 2018 wurde die Bundeswehr wieder auf Platz 3 und damit zu den Top-Arbeitgebern bei Schülern gewählt – nach der Polizei und Adidas“ so Ertl. Für den Trendence Schülerbarometer wurden 20.000 Schüler an 700 Schulen in ganz Deutschland befragt.

Nach der Aussetzung der Wehrpflicht ringt die Bundeswehr nun gemeinsam mit zivilen Arbeitgebern um geeigneten Nachwuchs. Um dabei auf Augenhöhe mit der zivilen Wirtschaft bleiben zu können, betreibt die Bundeswehr 110 Karriereberatungsbüros sowie 200 mobile Büros. Eines davon befindet sich in Schwäbisch Gmünd.
„Nach dem das Kreiswehrersatzamt an der Bismarck Kaserne im Universitätspark geschlossen wurde, konnten wir im Haus der Agentur für Arbeit in der Goethestraße unseren heutigen Standort beziehen“ erklärt Ertl den interessierten Reservisten im Bettringer Gasthof "Kapperle". 

Eine Hauptmann, ein Hauptbootsmann, ein Hauptgefreiter sowie ein ziviler Karriereberater des gehobenen nichttechnischen Dienstes betreuen im Gmünder Karriereberatungsbüro ein Gebiet, dass die Landkreise Schwäbisch Hall, Ostalb, Rems-Murr und Göppingen umfasst.
„Unsere wesentliche Aufgabe besteht in der Information von Interessenten über die militärischen und zivilen Laufbahnen sowie zum freiwilligen Wehrdienst“ erklärt der Regierungsamtmann. Über 50 Veranstaltungen und Messen besuchen die Karriereberater aus Schwäbisch Gmünd so in einem Jahr. Fest im Programm sind dabei die Ausbildungsmesse Ostwürttemberg in Aalen, die Messe FOKUS BERUF im Rems-Murr-Kreis sowie die Messe "Bildung" in Göppingen. Neben Prospekten und Flyern stehen den Karriereberatern darüber hinaus ein eigener Messestand sowie der bekannte 28-Tonner Karriere Truck der Bundeswehr zur Verfügung.

„Gerne laden wir Interessenten auch zu einem persönlichen Gespräch in unser Karriereberatungsbüro ein, um auf individuelle Fragen und Karrierewünsche eingehen zu können. Rund 700 Gespräche mit Interessenten führen wir so im Jahr“ erläutert Ertl. Verständlich, so ist die Bundeswehr mit ihren über 950 Berufsbildern und den durch die Bundeswehr selbst angebotenen über 60 Ausbildungsberufen, über 40 Weiterqualifizierungen und über 25 Studiengängen eine Reederei mit über 80 Schiffen und Booten, ein Flugunternehmen mit über 600 Flugzeugen und Hubschraubern, einen Klinikverbund mit fünf Krankenhäusern und darüber hinaus noch ein Logistikriese. 

„Eine Erfolgsquote für unsere Karriereberatung gibt es übrigens nicht“ versichert Ertl. „Jeder Interessent wird von uns individuell und fair beraten und wenn der Arbeitgeber Bundeswehr einmal nicht zum Interessenten passt, dann schicken wir auch motivierte Bewerber wieder nach Hause“.

„Den richtigen Ansprechpartner rund um die Bundeswehr zu finden, ist nicht immer ganz so einfach“ ist sich Christian Krieg, Vorstandsmitglied der Gmünder Reservistenkameradschaft sicher. Gemeinsam mit dem Jugendoffizier und dem Karriereberatungsbüro Schwäbisch Gmünd haben wir Gmünder Reservisten daher eine neue Anlaufstelle im Internet für Interessenten der Bundeswehr sowie dem Verband der Reservisten geschaffen. Erreichbar ist die Homepage unter www.Bundeswehr-Gmuend.de

© Reservistenkameradschaft Schwäbisch Gmünd 14.03.2019 19:10
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Kommentare

derleguan

Tatsache ist, dass der Bundeswehr das Wasser bis zum Halse steht, weil sie keinen Nachwuchs mehr findet - da hilft es auch nicht, wenn die Reservisten den "Erfolg" herbeischreiben - gut so!

Frieder Kohler

derleguan schrieb am 15.03.2019 um 13:31

Tatsache ist, dass der Bundeswehr das Wasser bis zum Halse steht, weil sie keinen Nachwuchs mehr findet - da hilft es auch nicht, wenn die Reservisten den "Erfolg" herbeischreiben - gut so!

zusätzlichen Erkenntnisgewinn liefert der "Tagesspiegel": https://www.tagesspiegel.de/politik/bundeswehrsoldaten-nach-dem-afghanistan-einsatz-vor-allem-zeitsoldaten-standen-im-kampf/11117168-2.html

"Im Gegensatz zur US-Armee verfolgt die Bundeswehr den weiteren Lebensweg nicht

Anders als die US-Armee verfolgt die Bundeswehr den weiteren Lebensweg ehemaliger Soldaten nicht. Der frühere Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hatte zwar sogenannte ministerielle Leitlinien für eine Veteranenbetreuung auf den Weg gebracht, ein Konzept gibt es bis heute nicht. Die aktuelle Ministerin, Ursula von der Leyen (CDU), will das Thema vielmehr weiter fassen und lässt in ihrem Haus gerade den Entwurf eines Konzepts zu einer „Kultur der Anerkennung und Wertschätzung der Soldaten in der Gesellschaft“ abstimmen."