Klassische Kaffeezubereitung mit French Press, Handfilter & Mokkakanne

  • https://pixabay.com/de/photos/kaffee-caf%C3%A9-kaffeetasse-tasse-2420488/

Frisch aufgepresster Kaffee schmeckt einfach am besten. Möchten auch Sie frischen Kaffee zubereiten, können Sie dies mit der French Press, einem Handfilter oder der Mokkakanne. Doch wie funktionieren die jeweiligen Modelle und wo liegen die Unterschiede? Wir verraten es Ihnen.

Kaffee mit French Press zubereiten

Mit French Press ist eine umweltfreundliche Kaffeezubereitung möglich. Der Kaffee schmeckt besonders intensiv und vollmundig. Anstatt eines Filters wird hier ein Metallsieb verwendet. Hier kommt das Kaffeepulver wesentlich länger mit dem Wasser in Berührung, wodurch mehr Kaffeeöle und Fette in den Kaffee gelangen.

Die Bedienung ist kinderleicht. Sie geben einfach die Kaffeebohnen in den Filter und füllen diesen mit heißem Wasser auf. Nun setzen Sie den Deckel auf und lassen das Ganze vier Minuten ziehen. Anschließend können Sie den Deckel herunterdrücken.

Sind Sie auf der Suche nach einer perfekten French Press, sollten Sie den French Press Test https://coffee-love.de/french-press/ genau durchlesen.

Kaffee mit dem Handfilter zubereiten

Der Handfilter zählt zu den Klassikern. Hier nehmen Sie etwa 9 Kaffeelöffel auf einen Liter Wasser. Um den Papiergeschmack vom Filter zu entfernen, kann man diesen vorher mit heißem Wasser abspülen. Nachdem das Wasser aufgekocht ist, sollte es etwa auf 90 Grad herunterkühlen, damit sich keine Bitterstoffe im Kaffee bilden.

Gießen Sie zu Beginn nur so viel Wasser auf das Kaffeepulver, dass es gerade bedeckt ist und lassen das Ganze eine Minute quellen. Anschließend können Sie immer in 100 mm Schritten nachgießen.

Kaffee mit der Mokkakanne zubereiten

Die Mokkakanne ist vor allem in italienischen Haushalten zu finden. Auch wenn sie nicht ausreichend Druck für klassischen Espresso erzielt, wird sie dennoch auch als Espressokanne bezeichnet. Die Bedienung ist einfach.

Unten füllen Sie heißes Wasser ein und setzen anschließend das Sieb ein, welches Sie mit Espressopulver befüllen. Nun stellen Sie das Kännchen bei mittlerer Hitze auf den Herd. Sobald das Ganze kocht, ist der Espresso fertig.

Welche Variante ist nun die Beste?

Die Frage kann pauschal nicht beantwortet werden, da dass persönliche Budget, als auch die individuellen Ansprüche eine Rolle spielen. Bevorzugen Sie papierfreie Filtermodelle, kommt der Handfilter für Sie schon mal nicht infrage. Generell haben alle drei Modelle eins gemeinsam - Sie zaubern einen vollmundigen und aromatisch schmackhaften Kaffee, welcher jeden Kaffeeliebhaber ins Schwärmen bringt.

Neben den oben genannten Modellen gibt es noch die Karlsbader Kanne sowie die Kamira, wobei es sich hier noch um eine relative neue Erscheinung handelt. Auf diese Modelle möchten wir aber nicht weiter eingehen, da es sich bei den oben drei genannten, um die gängigsten und beliebtesten Modelle handelt. Weitere Inspirationen und Tipps finden Sie auf kaffeeroesterei-kirmse.de.

Fazit

Wer klassischen und aromatischen Filterkaffee bevorzugt, der sollte unbedingt zu einer der oben genannten Aufbrühmethoden greifen. Auch wenn die Zubereitung etwas anspruchsvoller als bei einer klassischen Kaffeemaschine ist, profitieren Sie dennoch von einem unvergleichbaren Kaffeegenuß, welcher mit einem Maschinenkaffee nicht zu vergleichen ist. Auch der ökonomische Aspekt ist bei den filterlosen Modellen nicht zu vernachlässigen.

© Gmünder Tagespost 03.04.2019 09:05
3103 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.