Freiburg zehrt von dickem Winterpolster

Beim 1:2 in Bremen stehen die beiden Schlotterbeck-Brüder erstmals gemeinsam in der Startformation.
Trotz der 1:2-Niederlage bei Werder Bremen, dem vierten Spiel in Serie ohne Sieg, beträgt der Abstand des SC Freiburg zum Relegationsplatz weiter elf Punkte, der Klassenverbleib scheint also nicht mehr allzu weit entfernt. „Der Drittletzte hat verloren, von daher ist alles okay“, sagte SC-Trainer Christian Streich mit Blick in Richtung Stuttgart.

Die Breisgauer zehren von ihrem Lauf, den sie nach der Winterpause hatten, als sie in sechs Spielen neun Punkte holten. Dennoch: „Verlieren, verlieren, das nervt“, sagte Streich. Aber er hat Verständnis für sein Team, musste er in Bremen doch erneut auf ein halbes Dutzend Stammspieler verzichten. So standen erstmals die beiden jungen Schlotterbeck-Brüder gemeinsam in der Startelf. Noch besser als der 19-jährige Nico machte es der zwei Jahre ältere Keven, der in der Dreierkette die zentrale Position einnahm. „Das ist ein toller Junge, ein Riesentalent“, sagte sein Mannschaftskollege Vincenzo Grifo. „Ruhig am Ball, hat viele Zweikämpfe gewonnen, das ist das, was wir brauchen.“

Auf Werder warten nun zwei Spiele gegen den FC Bayern: Am Samstag in der Bundesliga, am Mittwoch, 24. April im DFB-Pokal-Halbfinale. Die Fans stimmten bereits den alten Schlachtruf an: „Zieht den Bayern die Lederhosen aus.“ Torhüter Jiri Pavlenka wird dann wohl wieder dabeisein. Er musste am Samstag mit Oberschenkel-Problemen ausgewechselt werden. dpa/sid
© Südwest Presse 15.04.2019 07:46
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