Regionale Braukunst

Brauen nach dem deutschen Reinheitsgebot ist bei der Wasseralfinger Löwenbrauerei Teil der Firmenphilosophie.
  • Geschäftsführender Gesellschafter Ralf Löffler (r.) und und Geschäftsführer Timo Löffler in der Flaschenfüllerei. Foto: Löwenbrauerei

Aalen-Wasseralfingen. Wenn die Löwenbrauerei Wasseralfingen auf ihren Flaschenetiketten neben dem Slogan „gebraute Lebensfreude“ den Hinweis „Nach dem Reinheitsgebot gebraut“ aufdruckt, tut sie dies aus innerer Überzeugung.

Wohlwissend, dass nichts anderes, als die im Deutschen Reinheitsgebot benannten Grundstoffe notwendig sind, um ein Bier herzustellen, das den höchsten Qualitätsansprüchen gerecht wird. Eine gute Portion Sachverstand und technische Ausstattung auf dem jeweils neuesten Stand gehört allerdings auch dazu. Aber diese Voraussetzungen waren in Wasseralfingen in den zurückliegenden 150 Jahren immer gegeben, sodass die hier ansässige Löwenbrauerei selbst in weniger guten Zeiten sich einer gesunden Entwicklung erfreuen durfte und auch heute, in einem schrumpfenden Bier-Markt noch ansehnliche Zuwächse erzielen kann.

Braukunst auf höchstem Niveau

Jedem Bierbrauer, so auch den „Wasseralfingern“ obliegt die anspruchsvolle Aufgabe, aus dem was die Natur – je nach Witterungsverlauf und Bodenbeschaffenheit – in unterschiedlichster Qualität und Zusammensetzung hervorbringt, ein gutes und vor allem im Geschmack gleichbleibendes Bier zu brauen. Und weil dies, nicht zuletzt wegen der Kraft Reinheitsgebot geforderten Einschränkungen, nicht immer einfach ist, tritt hier die „Braukunst“ auf den Plan. So wacht die Betriebsleitung der Löwenbrauerei Wasseralfingen mit ihrem Fachwissen tagtäglich streng darüber, die selbst auferlegten, hohen Qualitätsanforderungen zusammen mit dem gesamten Team stets einzuhalten und alle Produktionsprozesse optimal zu gestalten.
    Betriebsleiter Dipl.-Braumeister Hubert Wadislohner, in der Branche hochgeschätzter und bestens vernetzter Fachmann, sowie sein Assistent und Stellvertreter, Dipl.-Braumeister Olof Endler, haben ihre Qualifikation beide an der Technischen Universität München/Weihenstephan erworben und im Anschluss in verschiedenen verantwortungsvollen Funktionen bei namhaften Brauereien vertieft, bevor sie nach Wasseralfingen kamen.

© Gmünder Tagespost 22.04.2019 17:41
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