Start-Stop-Automatik

Schadet sie der Autobatterie?

Die sogenannte Start-Stopp-Automatik ist bequem und soll helfen, Sprit zu sparen. Dabei sorgt die Technik dafür, dass der Motor unter bestimmten Bedingungen automatisch abgeschaltet wird, wenn die Räder beispielsweise vor einer roten Ampel still stehen.

Das Auto springt sofort wieder an, wenn der Fahrer das Kupplungspedal tritt oder bei einer Automatik von der Bremse geht. Aber schadet da nicht der Batterie und spart man wirklich am Ende Geld?

Batterie hält das aus

Die Fahrzeugkomponenten sind auf diese kraftstoff- und umweltschonende Technik ausgelegt, erläutert der Tüv Nord. Auch die Batterie ist eigens für die häufigen Abschalt- und Startvorgänge ausgerüstet. Sie könne demnach mit der geforderten höheren Belastung sehr gut umgehen und nehme daher auch keinen Schaden. Zum Einsatz kommen speziell für häufiges Laden und Entladen konstruierte Starterbatterien.

Diese sind zyklusfester als herkömmliche Batterien.Der Nachteil: Ein Austausch dieser Batterien sollte nicht vom Laien, sondern nur vom Fachmann vorgenommen werden.

Neue Programmierung nötig

Denn bei Fahrzeugen mit einer Start-Stopp-Automatik muss unter anderem die Batterie nach dem Tausch im Steuergerät einprogrammiert werden, damit alle elektrischen Bauteile im Wagen hinterher wieder einwandfrei funktionieren. dpa

© Gmünder Tagespost 17.05.2019 18:42
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