Leserbeiträge

Hüttlingen blitzt in Stuttgart ab ( P-GT vom 12. Juni, S. 19 )

>Nach der sogenannten Nutzen-Kosten-Rechnung sei der durch ein Hochwasser entstehende Schaden jedoch nicht so hoch wie die Kosten eines Schutzdammes. Also gibt's keinen Zuschuss, so besagen es die Vorschriften.<

Für die Kosten des Dammes sollte das Regierungspräsidium einen Zuschuss geben, Zuschuss heißt aber, dass noch andere ( öffentliche? ) Geldgeber in die jeweils eigene Kasse greifen müssen. Ich habe mangels Erfahrung hingegen keine Ahnung, wer für den Schaden im Hochwasserfall aufkommen muss, ich befürchte, dass da ein Teil bei den davon betroffenen Privatpersonen 'hängen bleiben' wird, weil auch die Versicherungen - so es welche gibt - vermutlich nicht alles zahlen. Darüber kann man natürlich tiefschürfend nachdenken und seine Schlüsse ziehen, was Rechte und Pflichten angeht.

Wo ich aber nur den Kopf schütteln kann, ist die klare, oben zitierte Aussage, und da die Vorschriften vermutlich weder nagelneu noch bisher geheim waren, hätten die Betroffenen ( Bürgermeister, Landrat ) und vor allem das Planungsbüro das doch vorher wissen können/sollen/müssen und demgemäß die Planungen oder die erwarteten/befürchteten Schadenshöhen entsprechend anpassen bzw nachweisen sollen/müssen.

Es tut mir leid, aber der Sinn ( das Ansinnen ) dieser Reise erschließt sich mir nicht.

© In my humble opinion 12.06.2019 23:59
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