Leserbeiträge

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Zur Auffrischung "Auf der Schwäbischen Eisenbahn"

1. Frieder Kohler am 12.01.2011 um 11:48 Uhr
Der Träger der Verdienstmedaille des Landes hat als Abgeordneter ausgedient: Jetzt wird endlich richtig Geld verdient! Der Bund der Steuerzahler sollte sich einmal mit Unterstützung des Rechnungshofes den Organisations- und Stellenplan der Deutschen Bahn "anschauen", um aus der Aufgabenbeschreibung zu erkennen, ob solche Cheflobbyisten notwendig sind oder nur die Not im Budget des Unternehmens vergrößern. Mit diesem Personalzuwachs ist dem Unternehmen und den Kunden der Deutschen Bahn nicht gedient, (Chef-)Lobbyisten werden nie für das Gemeinwohl unseres Staates mit seinen Staatsbürgern tätig. Für das Bundesverdienstkreuz für Dr. Brunnhuber oder weitere Auszeichnungen reicht doch schon das Engagement für die Musikakademie Schloß Kapfenburg. Mein Vorschlag wäre, seine Beziehungen zur Bundesregierung zu nutzen und statt Stuttgart 21 eine Bergbahn zum Schloss zu bauen. Neben dem Hl. Nepomuk wäre viel Platz für weitere Säulenheilige des Landes, ja selbst für Cheflobbyisten ( https://www.schwaebische-post.de/531638/ )

2. Zu https://www.schwaebische-post.de/1745902/ ( Rainer Prosik, Hattenhofen ) ergänzte ich:
"Genießen wir zusammen das nun für alle Bahnfahrer und Steuerzahler sichtbare Ergebnis des Zusammenwirkens kompetenter CDU-Heizer mit dem Fahrdienstleiter Pofalla und den namentlichen bekannten CSU-Verkehrsministern mit dem Text: https://www.schwaebische-post.de/788004/ , den 5752 Leser*innen vor 4 Jahren verdauen mußten!"

3. Heute lesen wir in https://www.schwaebische-post.de/wirtschaft/mehr-vertraege-im-visier/1792838/ :
Mehr Verträge im Visier
"Der Aufsichtsrat überprüft Ex-Vorstände, die als Berater arbeiteten.
Die Berateraffäre bei der Deutschen Bahn dehnt sich weiter aus: Wie der Staatskonzern nach der Aufsichtsratssitzung mitteilte, prüft das Unternehmen nun 26 Verträge mit ehemaligen Beratern. Darunter sind drei ehemalige Konzernvorstände. Bisher war von 20 zu untersuchenden Verträgen die Rede"..... und die Leser*innen hoffen auf eine Reaktion des ehemaligen "Strippenziehers", der in der Lage ist, aus dem "Nähkästchen" zu plaudern.

 

© Frieder Kohler 14.06.2019 10:50
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Kommentare

Frieder Kohler

". Der durch den Verlust des Vertrauens in die Unternehmensführung eingetretene Schaden könne »nur durch vollständige Transparenz minimiert werden«, so der EVG-Vorsitzende Alexander Kirchner, der zudem stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender ist. »Sollten sich die zurzeit auch öffentlich diskutierten Vermutungen bestätigen, müssen alle Beteiligten zur Verantwortung gezogen werden«, erklärte der Gewerkschafter" schreibt in https://www.jungewelt.de/artikel/356789.dubiose-deals.html die "Junge Welt" über Dubiose Deals:
Deutsche-Bahn-Vorstand vergab jahrelang Beraterverträge, ohne Aufsichtsrat zu informieren. Tochterkonzern Arriva soll verscherbelt werden
Von Katrin Küfer

Frieder Kohler

Die Medien lassen nicht locker: https://www.onvista.de/news/beratervertraege-beschaeftigen-erneut-den-bahn-aufsichtsrat-244286993

"Der internen Revision waren die Verträge mit ehemaligen Managern aufgefallen. So soll ein früheres Vorstandsmitglied nach einer Abfindung in Millionenhöhe noch Hunderttausende Euro als Beratungshonorar erhalten haben. Bei anderen früheren Führungskräften geht es um vier- und fünfstellige Honorare. Untersucht wird jeweils, ob die Manager eine angemessen Gegenleistung erbracht haben. Namen nannte das Unternehmen nicht.

Die fraglichen Verträge stammen aus den Jahren 2010 bis 2018. Sie fallen damit größtenteils in die Amtszeit des früheren Bahnchefs Rüdiger Grube und seines Finanzvorstands Richard Lutz. Lutz übernahm nach Grubes Rücktritt Anfang 2017 die Führung des bundeseigenen Konzerns."

Frieder Kohler

Merke:"Es gehe zudem darum, ob für die insgesamt millionenschweren Verträge überhaupt eine Gegenleistung erbracht worden sei."

Kaum haben die Steuerzahler (alle 3 Geschlechter) diese Nachricht verdaut, werden die Kosten der Pkw-Maut genannt: Bis zum Scheitern sind schon 53,6 Millionen "verbrannt" und die Oberheizer der CSU mit ihrer bescheuerten Politik spielen den bekannten Akt der Betroffenheit.

Frau von der Leyen (CDU) wurde vom Klabautermann gebissen und hat sich zur Schmerzlinderung zum Weiterbau des Segelschulschiffes "Gorch Fock" entschieden: Die Obergrenze für die Fertigstellung liegt bei insgesamt 135 Millionen! Der sanierte Rumpf war am Freitag nach 3 Jahren Bauzeit ins Wasser gelassen worden. Frau von der Leyen verstärkt durch die Reste der "Christlichen Seefahrt" den vom Rechnungshof längst festgestellten "Schlendrian" ihres Hauses durch forsches Auftreten (ohne "rot" zu werden).

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ex-Vorstand-geraet-in-Fokus-der-Ermittlungen-article21076318.html

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bahn-untersucht-auffaellige-Beratervertraege-article21071419.html