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keine Pacht bei Verzicht auf Glyphosat

Eind tolle Idee: "Stadt Heubach erlässt Bauern bei Verzicht Gebühr. Laut Verwaltung haben sich alle Landwirte verpflichtet.Landwirte, die Äcker bewirtschaften, die der Stadt Heubach gehören, sollen künftig keine Pacht mehr zahlen. Bedingung: Sie verzichten im Pachtvertrag auf den Einsatz des Mittels Glyphosat"

Mich würde interessiern welche anderen Gemeinden in der Umgehung mitziehen und das gleiche anbieten. Überall lässt sich Glyphosat nachweisen: in Pflanzen, Tieren, Böden, Flüssen, Nahrungsmitteln und menschlichem Urin. Es handelt sich meist um geringste Mengen. Doch das Pestizid ist ubiquitär, taucht überall auf. Der Grund dafür: In Deutschland werden jährlich zwischen 4000 und 5000 Tonnen des Unkrautvernichters versprüht, auf 39 Prozent der Ackerfläche, an Bahndämmen, an Straßenrandstreifen, seltener in Privatgärten.

Das Problem: Glyphosat steht unter Verdacht, möglicherweise seltene Krebsarten auszulösen. Das zeigen seriöse toxikologische wie epidemiologische Studien. Nach jüngsten Erkenntnissen könnte das Risiko noch gravierender sein, weil die Chemikalie auch auf das Nervensystem wirkt

 

© derleguan 28.06.2019 15:51
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