Bildungs- und Begegnungseinrichtung

Das 50-jährige Jubiläum des Kindergartens St. Maria wird morgen, 13. Juli, ab 13 Uhr, mit einem Fest gefeiert. Insgesamt 110 Kinder werden in der Einrichtung betreut, die Anfang 2019 in katholisches Kinder- und Familienzentrum St. Maria umbenannt wurde.
  • Leiterin Sybille Gößele und die künftigen Erstklässler freuen sich schon auf das Jubiläumsfest. Foto: ub

Schwäbisch Gmünd-Herlikofen. Gemeinsames Feiern steht am morgigen Samstag auf dem Kindergartengelände in der Glaserhauerstraße auf dem Programm.

Nach der offiziellen Eröffnung und Begrüßung werden die Kinder die Besucher mit der Aufführung „Die Waldtiere feiern Jubiläum“ unterhalten. Um 16.30 Uhr sind Thomas & Uli zu Gast und sorgen mit einem Kinderkonzert für einen musikalischen Ausklang.

„Wir freuen uns auf viele Besucher, die mit uns einen kurzweiligen Nachmittag verbringen“, lädt Leiterin Sybille Gößele mit ihrem Team und allen Kinder ein.

Start 1969 mit drei Gruppen

Die Kirchengemeinde Herlikofen baute 1969 mit Unterstützung der Stadt Schwäbisch Gmünd den Kindergarten St. Maria in der Glaserhauerstraße. Das bisherige Domizil im Schwesternhaus in der Maigartenstraße war zu klein geworden und nicht mehr zeitgemäß. Mit drei Gruppen wurde am 16. November gestartet, nach einem Anbau 1983 konnte eine vierte Gruppe eingerichtet werden.

Bis zu 100 Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt werden in diesen vier Gruppen bis heute betreut. 2011 wurde nach einem weiteren Anbau die Kinderkrippe für zehn Kleinkinder von einem bis drei Jahren in Betrieb genommen.

Träger war bis 2013 die katholische Kirchengemeinde St. Alban, seit 2014 hat die katholische Gesamtkirchengemeinde in Schwäbisch Gmünd die Betriebsträgerschaft übernommen.

Wir freuen uns auf viele Besucher, die mit uns einen kurzweiligen Nachmittag verbringen.

Sybille Gößele, Leiterin

Umbenennung Anfang 2019

Eine Umbenennung fand Anfang 2019 statt. „Als katholisches Kinder- und Familienzentrum St. Maria sind wir im Förderprogramm der Landesbank Baden-Württemberg dabei“, erzählt Sybille Gößele. Verschiedene Projekte wie das Elterncafé oder ein Familienflyer in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Herlikofen konnten mit den Fördergeldern schon umgesetzt werden.

Die konzeptionelle Weiterentwicklung war dem sechzehnköpfigen Team in den vergangenen Jahren ein wichtiges Anliegen. Zum Konzept der Einrichtung gehört heute die Teilöffnung der Gruppen.

„Die Kinder sind zwar in einer festen Stammgruppe, können aber in jede andere Gruppe gehen“, erklärt Sybille Gößele.

Gartenbereich gern genutzt

Ein breitgefächertes Spielangebot steht zur Verfügung, jetzt im Sommer ist der große Gartenbereich ein viel genutzter Platz. Auch den Krippenkindern steht ein Teil des Gartens mit altersgerechten Spielgeräten zu Verfügung. Ute Betz

© Gmünder Tagespost 11.07.2019 19:02
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