Iris springt in die Tiefe

Sport Klippenspringen bei der Schwimm-Weltmeisterschaft.
  • Iris Schmidbauer ist Klippenspringerin. Sie ist bei der WM in Südkorea dabei. Foto: Stephan Jansen/dpa

Gwangju. Bist du schon mal von einem Dreimeter-Brett ins Wasser gesprungen? Oder gar vom Fünfmeter-Brett? Vermutlich warst du dann auch ein bisschen aufgeregt. Weil das Schwimmbecken von oben so weit weg aussieht. So ähnlich geht es manchmal auch Profi-Klippenspringern.

Das sind Sportlerinnen und Sportler, die aus großer Höhe ins Wasser springen. Ab Montag treten die Besten bei der Schwimm-Weltmeisterschaft im Land Südkorea gegeneinander an. Dann müssen sie jeweils vier unterschiedliche Sprünge zeigen. Männer starten aus 27 Metern Höhe, Frauen aus 20 Metern.

Für Deutschland tritt Iris Schmidbauer an. «Die Angst ist eigentlich immer dabei, vor allem beim ersten Sprung in einer neuen Umgebung. Da habe ich auch am meisten Respekt», erzählt die Klippenspringerin. Dabei bereitet sie sich gut vor. Zum Beispiel, indem sie sich den Sprung genau vorstellt: Ist es an dem Tag heiß oder kalt? Sind viele Zuschauer da? «Das schönste Gefühl aber ist dann das Eintauchen, wenn man es wieder geschafft hat.»

© Gmünder Tagespost 19.07.2019 17:54
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