Nachhaltig sieht anders aus

Zum Thema Klima:

Bei der aktuellen Klimakampagne namens Panik, als Schlüsselwort, mit dem bekannten Hang zur Dramatik: „Wenn wir jetzt nichts tun, ist alles zu spät.“ Leider werden dabei keine nachhaltig belastbaren Lösungen aufgezeigt, um eine vermeintlich vor dem Untergang stehende Welt zu retten.

© Gmünder Tagespost 13.08.2019 20:27
1015 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben

Kommentare

derleguan

"Leider werden dabei keine nachhaltig belastbaren Lösungen aufgezeigt,..."

- Ausstieg aus der Braunkohleverstomung.

- viel entschlossenerer Ausbau von erneuerbaren Energieen (Photovoltaik, Wind, Biogas)

- eine Co² Steuer damit die Leute: weniger Auto fahren, weniger fliegen, effizienter heizen...

- Produktionen auf das tatsächlich notwendige reduzieren. Bsp. Plastikverpackungen, Plastiktütenproduktion einstellen.

- regionale Produkte denen, langer Wege bevorzugen...

In my humble opinion

derleguan schrieb am 14.08.2019 um 08:10

- viel entschlossenerer Ausbau von erneuerbaren Energieen (Photovoltaik, Wind, Biogas)

- regionale Produkte denen, langer Wege bevorzugen...

1) Der Ausbau der 'Erneuerbaren' ( einschließlich der zur Weiterleitung nötigen Leitungen ) scheitert ja wohl meistens am Protest von 'Betroffenen' und den Gesetzen und Vorschriften, die auf lauthals vorgetragene Wünsche von 'Betroffenen' von der Politik wegen Wählerstimmen so gemacht wurden.

2) Und was essen Sie im Winter?

derleguan

 2) Und was essen Sie im Winter?    

Wie überlebten die Menschen in unseren Breitengraden nur vor 50 oder 100 Jahren, als noch nicht bekannt war, wie man Globalisierung überhaupt schreibt, geschweige denn zu wissen was das sein soll?

In my humble opinion

derleguan schrieb am 14.08.2019 um 21:10

 2) Und was essen Sie im Winter?    

Wie überlebten die Menschen in unseren Breitengraden nur vor 50 oder 100 Jahren, als noch nicht bekannt war, wie man Globalisierung überhaupt schreibt, geschweige denn zu wissen was das sein soll?

Ja, genau das war meine Frage, haben Sie auch eine Antwort? Sie sollten sicherheitshalber, um auch allen halbwegs modernen Welthandel ( 1919 = 'Kolonialwaren' ) auszuschließen, mal eine Speisekarte für den Januar und Februar 1819 aufstellen, und zwar für die etwa 80% der Bevölkerung ( = Bauern auf dem Land ) ...

Ich bin gespannt, was da zu Kohlsuppe, Brotsuppe, Grießsuppe, Steckrübensuppe, Sauerkraut, eingelegte Eier und sonntags ein Fitzelchen Rauch- oder Pökelfleisch und freitags ( alter ) Fisch noch auf den Tisch kam.

In my humble opinion

In my humble opinion schrieb am 14.08.2019 um 23:24

Ja, genau das war meine Frage, haben Sie auch eine Antwort? Sie sollten sicherheitshalber, um auch allen halbwegs modernen Welthandel ( 1919 = 'Kolonialwaren' ) auszuschließen, mal eine Speisekarte für den Januar und Februar 1819 aufstellen, und zwar für die etwa 80% der Bevölkerung ( = Bauern auf dem Land ) ...

Ich bin gespannt, was da zu Kohlsuppe, Brotsuppe, Grießsuppe, Steckrübensuppe, Sauerkraut, eingelegte Eier und sonntags ein Fitzelchen Rauch- oder Pökelfleisch und freitags ( alter ) Fisch noch auf den Tisch kam.

Ich hatte noch Linsensuppe, Kartoffelsuppe, Pellkartoffeln mit und ohne Quark und Bratkartoffeln vergessen - dazu ein paar Lageräpfel und schon hätten wir ein 'abwechslungsreiches' Essen für eine Woche im Januar 1819 zusammen. Fällt Ihnen noch was ein für die drei anderen Wochen im Januar und für die 4 folgenden Wochen im Februar ein, was 'regionale Produkte' im Winter angeht?

derleguan

Kohl, das befühmte Filderkraut, Sauerkraut, Rotkraut. Im Herbst wurde es "eingestampft" Weißkohl, Rotkohl. Essiggurken...... Was konnte man noch alles im Herbst einmachen, trocknen, aufbewahren für den Winter? Wem fallen noch Lebensmittel ein?

In my humble opinion

derleguan schrieb am 15.08.2019 um 17:03

Kohl, das befühmte Filderkraut, Sauerkraut, Rotkraut. Im Herbst wurde es "eingestampft" Weißkohl, Rotkohl. Essiggurken...... Was konnte man noch alles im Herbst einmachen, trocknen, aufbewahren für den Winter? Wem fallen noch Lebensmittel ein?

Danke für die Hinweise.

Aber zurück zum Thema:

So stellen Sie sich die moderne Ernährung im Januar und Februar 2020 aus 'regionaler Produktion' vor? Im Ernst?

derleguan

In my humble opinion schrieb am 15.08.2019 um 17:22

So stellen Sie sich die moderne Ernährung im Januar und Februar 2020 aus 'regionaler Produktion' vor? Im Ernst?

Natürlich stelle ich mir jetzt keine Ernährung wie vor 100 Jahren vor. Es gibt neben schwarz und weiß auch noch unzählige Graustufen. Es gefällt mir aber sehr gut, dass man sich ab und zu ein wenig daran erinnert, waqs die Leute vor 100 Jahren so gegessen haben und sich im Supermarkt fragt, ob es wirklich die Erdbeeren, Kiwi, Avokado, Mango... Ende Januar auch noch braucht, um vermeintlich glücklich zu werden. Wo das Denken in die richtige Richtung geht ist auch ein Weg, wo kein Wille ist, ist auch kein Weg.