Brennender Lkw - A 7 stundenlang gesperrt

  • Foto: Polizeipräsidium Ansbach
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Feuchtwangen. Die A7 Ulm Richtung Würzburg war am Mittwochabend zwischen Dinkelsbühl/Fichtenau und Feuchtwangen-West mehrere Stunden gesperrt. Grund war ein brennenr Lkw.

Am Mittwochabend gegen 18.20 Uhr bemerkte ein 52jähriger Sattelzugfahrer (mit Silo Aufbau) aus Griechenland, der auf der BAB 7 in nördlicher Richtung fuhr, dass an der ersten Achse links des Sattelaufliegers Rauch aufsteigt. Nach dem Anhalten brannte laut Polizei der Reifen sofort. Wie die Polizei vermutet hatte sich nach dem Laden in Memmingen die Bremse von der Hubachse nicht richtig gelöst und lief heiß. Der Silozug war mit flüssigen Knochenfett beladen.

Löschversuche von anhaltenden Verkehrsteilnehmern mit ihren Feuerlöschern brachten keinen Erfolg. Die von der Einsatzzentrale verständigten Feuerwehren aus Dinkelsbühl, Schopfloch, Dürrwangen und Wilburgstetten waren im Einsatz. Am Sattelauflieger brannten die vier Reifen, der Unterbau und Teile der Dämmung des doppelwandigen Silotanks. Zum Löschen musste die Außenhaut des Tanks aufgeflext werden.

Aufgrund der Brandbekämpfung und Bergung musste an der AS Dinkelsbühl der Verkehr von der BAB ausgeleitet werden. Nach Rücksprache mit dem Wasserwirtschaftsamt Ansbach musste der sauerstoffverzehrende Löschschaum abgesaugt werden, wozu eigens ein Spezialfahrzeug angefordert wurde. Die Spülung des Kanals und Absaugens des Löschschaumes und der Bergung des Fahrzeuges war gegen 3 Uhr beendet. Die Vollsperrung der A 7 Richtung Kassel und die Ausleitung an der AS Dinkelsbühl konnte gegen 3.15 Uhr aufgehoben werden.

Der Schaden beläuft sich laut Schätzung des aufnehmenden Kollegen auf rund 80.000 Euro.

© Gmünder Tagespost 15.08.2019 10:10
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Kommentare

lesemeister

Schlimm das man an jeder Stelle schreiben muss, dass man eine Rettungsgasse bilden soll. Früher wussten alle Autofahrer das.

Häberle & Pfleiderer

lesemeister schrieb am 14.08.2019 um 21:11

Schlimm das man an jeder Stelle schreiben muss, dass man eine Rettungsgasse bilden soll. Früher wüssten die Autofahrer das.

früher war vieles besser, auch auf den Straßen ....

heute herrschen dort die Kampfmaschinen, lauter, schneller, größer...

weg da, jetzt komme ich *** 

und diejenigen, welche die Reglen einhalten, sind doch die Hindernisse für die Kampfmaschinen und ihre Lenker ***