Herbstlicher Gartenzauber

  • Naturgarten in leuchtenden Herbstfarben | Foto: Flickr, Herbst, rente42,

Wenn der Herbst beginnt, stehen im Garten allerlei Arbeiten an: den Garten winterfest machen, die Gemüse- und Obsternte verarbeiten und die Terrasse auf Vordermann bringen

Noch hat die Sommersonne Kraft, doch nächtliche Temperaturen um die 15 °C geben schon eine Vorahnung auf den Herbst. Jetzt ist es an der Zeit, den Garten auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten - und ihn noch einmal mit allen Sinnen zu genießen.

Garten auf den Herbst vorbereiten
Bevor die Natur Winterruhe halten kann, stehen noch einige vorbereitende Arbeiten an. Wer einen Garten besitzt, hat auf seiner To-do-Liste für den Herbst unter anderem Folgendes stehen: Gehölzpflanzen zurückschneiden, mit einer Harke oder einem Laubbläser regelmäßig Laub entfernen, frühblühende Pflanzen in die Beete setzen und diese anschließend abdecken. Nicht winterharte Kübelpflanzen überwintern an einem wind- und nässegeschützten, frostfreien Platz - das kann der Keller, ein Wintergarten oder der Hauseingang sein. Außerdem findet man jetzt vielleicht die nötige Muße, den Geräteschuppen aufzuräumen und beschädigte (Garten-)Werkzeuge instand zu setzen. Ist das Verhältnis zu den Nachbarn gut und stehen örtliche Bestimmungen nicht entgegen, lässt sich der Herbst mit einem zünftigen Kartoffelfest willkommen heißen: mit einem Tonnenfeuer oder einem Grill, Stockbrot, gerösteten Kartoffeln und würzig angemachtem Quark.

Wer für die Gartenarbeiten oder das Grillfest noch diverse Werkzeuge, Grillutensilien oder Dekoartikel braucht und die entsprechenden Fachgeschäfte nicht vor Ort hat, kann sie auch bei einem Online-Anbieter mit Vollsortiment bestellen, zum Beispiel hier.

Terrasse herbstlich bepflanzen und dekorieren
Glänzendes Gold, Bronzebraun und alle Rottöne des Farbspektrums - das sind die Farben des Herbstes. Für die Herbstbepflanzung der Terrasse eignen sich zum Beispiel Chrysanthemen oder zarte, weiß-gelb-violette Veilchen. Heidekräuter und Gräser dazwischen bringen Ruhe in die Farbenpracht. In der Kräuterkiste wachsen jetzt Petersilie, Lorbeer und Rucola. Alle genannten Pflanzen lieben einen sonnigen Standort; Gräser vertragen auch Halbschatten. Als Gefäße eignen sich Töpfe und Schalen aus Ton und Stein sowie Behältnisse aus Holz und Korb. Sollen die Pflanzen noch einige Monate im Freien stehen, ist es wichtig, dass die verwendeten Gefäße feuchtigkeits- und frostbeständig sind. Gewässert werden sie am besten in mehreren Durchgängen, damit sich keine Staunässe bildet. Bei niedrigen Temperaturen besteht nämlich die Gefahr, dass sich schnell Schimmel in der Erde bildet. Düngergaben sind im Herbst nicht mehr erforderlich.

Mit Decken und Kissen auf Stühlen und Bänken kann man auch an kühlen Abenden noch gemütlich draußen sitzen. Möbel aus Holz und Korb, Lichterketten, Windlichter und dekorative Stumpenkerzen stimmen auf den Herbst ein und verleihen der Terrasse eine wohnliche Atmosphäre.

Die Früchte des Sommers genießen
Obstbäume und Beerensträucher liefern von August bis Oktober allerlei vitaminreiche Früchte. Im Spätsommer lassen sich Beeren und Steinobst wie Pflaumen und Zwetschgen ernten, im Oktober sind Äpfel und Birnen reif. Aus dem Gemüsebeet bereichern jetzt verschiedene Kohlsorten, Rote Bete, Bohnen, Feldsalat und Möhren den Speiseplan. Wenn der Garten mehr abwirft, als sich für die täglichen Mahlzeiten verwenden lässt, kann man zahlreiche Obst- und Gemüsearten auch haltbar machen. Das Einkochen von Beeren zu Marmelade und Gelee und die Zubereitung von Apfelmus ist in vielen Haushalten Tradition. Alternative Zubereitungen sind süß-würzige Chutneys: Gemüse und/oder Obst wird mit Gewürzen, Essig, Zucker und Zwiebeln eingekocht, in saubere Gläser gefüllt und luftdicht verschlossen. Die pikanten Chutneys schmecken sehr gut zu gebratenem Fleisch und Fisch oder als Brotaufstrich.

Fermentieren ist eine weitere Methode, Gemüse haltbar zu machen. Vor allem Beten und Kohlsorten eignen sich dafür hervorragend. Während des Fermentationsprozesses wird das Gemüse milchsauer vergoren. Die Vitamine bleiben erhalten und die enthaltenen Mikroorganismen wirken sich positiv auf die Verdauung aus. Fermentierter Kohl beispielsweise schmeckt als Einlage in deftigen Eintöpfen oder als Beilage zu einem Sauer- oder Rostbraten.


Bildrechte: Flickr, Herbstrente42Public Domain Mark 1.0 

© Gmünder Tagespost 22.08.2019 09:15
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