Thema Internetsicherheit - welche Regeln müssen beim Surfen im Netz beachtet werden?

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Im Umgang mit dem Internet werden häufig die einfachsten Sicherheitsregeln außer Acht gelassen. Während im Alltag Vorsichtsmaßnahmen wie das Abschließen von Türen selbstverständlich sind, wird die Sicherheit bei Datenschutz und Internetsicherheit oft vernachlässigt.

Um die Sicherheit beim Surfen im Internet zu erhöhen, sind keine IT-Kenntnisse erforderlich. Persönliche Daten sollten immer besonders geschützt werden. Bankdaten, Kreditkartennummern oder Telefonnummern, die einmal ins Internet gestellt werden, sind auch für Unbefugte zugänglich und können nur schwer wieder gelöscht werden. Beim Online-Shopping sollte auch auf die Datenschutzbestimmungen geachtet werden. Grundsätzlich sind alle Anbieter von Waren und Dienstleistungen, die persönliche Daten erheblich, verpflichtet, darauf hinzuweisen, zu welchem Zweck diese erhoben werden und wie die Daten anschließend verarbeitet und gespeichert werden. Durch den Besuch sicherer Seiten im Internet lässt sich das Risiko des Datenmissbrauchs minimieren. In den sozialen Netzwerken können meist Privatsphäre-Einstellungen aktiviert werden, um die eigenen Daten zu schützen. In manchen Fällen ist schwer erkennbar, ob es sich um eine sichere Website handelt. Generell bieten Seiten mit https-Verbindung mehr Sicherheit. Diese Websites sind in der Statusleiste zusätzlich mit einem Schloss gekennzeichnet.

Eine sichere Verbindung ist vor allem beim Online-Shopping, bei Reservierungen, die über das Internet getätigt werden sowie beim Spielen in Online-Casinos wichtig. Darüber hinaus ist der Schutz vor Fremdeingriffen immer notwendig, wenn es um die Übermittlung von Zahlungsinformationen geht. Da in Echtgeld-Casinos um echtes Geld und nicht um Punkte oder Chips gespielt wird, ist die Datensicherheit beim Zahlungsverkehr besonders wichtig. Informationen über vertrauenswürdige Casinoanbieter, die modernste Verschlüsselungstechnologien nutzen finden sich oft bei unabhängigen Vergleichsportalen wie beispielsweise www.casinoechtgeld.com. Von den meisten Online-Casinos werden modernste Sicherheitstechniken wie die SSL-Verschlüsselung genutzt, um die Datenschutz-Richtlinien zu erfüllen. Die SSL-Technologie funktioniert nach dem Prinzip eines Firewalls, sodass Hacker und Phishingversuche erfolgreich abgewehrt werden können. Den Spielern wird dennoch empfohlen, eigene Computerschutz¬-Maßnahmen einzusetzen, um beim Spielen im Online-Casinos einen stabilen Schutz aufzubauen.

Sicherheitsrelevante Daten dürfen von Echtgeld-Online-Casinos, die in Europa lizenziert und reguliert sind, nur im Rahmen der DSGVO-Datenschutzregelungen an Dritte weitergeleitet werden. Aus Sicherheitsgründen sind Online-Spieler verpflichtet, sich zunächst unter Angabe ihrer persönlichen Daten beim Online-Casino zu registrieren. Erst nachdem die Anmeldung erfolgt ist, werden die Spiele freigeschaltet. Nach der Registrierung können Passwörter vergeben werden, sodass das Spielerkonto vor Zugriffen geschützt ist. Bei den meisten Online-Casinos erhalten neue Spieler einen Willkommensbonus, der zum Ausprobieren bestimmter Automatenspiele berechtigt. Gleichzeitig besitzt der Neukundenbonus den Vorteil, dass zunächst kein eigenes Geld investiert werden muss. Die Promotionen sind jedoch vom jeweiligen Casinoanbieter abhängig und können deshalb variieren. Häufig bieten Portale, die auf Online-Slots spezialisiert sind, Freispiele für Spielautomaten an. In manchen Fällen kann zusätzlich mit Einzahlungsboni gerechnet werden.

Antivirenschutz regelmäßig aktualisieren
Generell wird im Internet vor Phishing gewarnt. Als Phishing-Mails werden betrügerische E-Mails bezeichnet, die den Eindruck erwecken, als wären sie von seriösen Online-Anbietern versendet worden. Nach dem Öffnen einer Phishing-Mail werden die Empfänger unter einem Vorwand darum gebeten, bestimmte Einloggdaten bei diesem Online-Unternehmer zu bestätigen oder sogar persönliche Bankdaten zu übermitteln. Als Grund für die Anforderung privater Daten wird oft eine vermeintliche Kontensperrung oder die Notwendigkeit einer zusätzlichen Verifizierung genannt. Darüber hinaus werden die Empfänger aufgefordert, auf einen bestimmten Link zu klicken, um die benötigten Daten einzugeben und zurückzuschicken. Diese Aufforderung darf keinesfalls befolgt werden, da sonst die Gefahr des Datendiebstahls besteht! Es ist zu vermeiden, den Link anzuklicken, um Internetbetrügern nicht die Möglichkeit zu geben, in den Besitz vertraulicher Bankdaten zu gelangen. Außerdem besteht das Risiko, durch die Beantwortung solcher E-Mails einen Virus herunterzuladen.

Ob eine Website vertrauenswürdig ist, lässt sich anhand der "Allgemeinen Geschäftsbedingungen" (AGBs) prüfen. Das Impressum ist ein weiterer Hinweis auf die Seriosität von Online-Anbietern, allerdings nur, wenn eine vollständige Postanschrift sowie Telefon, Fax und E-Mail-Kontakte des Unternehmens angegeben sind. Beim Online-Bezahlen sollte niemals die persönliche PIN bekannt gegeben werden. Seriöse Anbieter fragen nicht nach Geheimzahlen und PIN-Nummern. Bevor die Kreditkartennummer zur Bezahlung eingegeben wird, sollten die entsprechenden Bedingungen sorgfältig durchgelesen werden.

Auch beim Downloaden von Informationen empfiehlt es sich, auf die Seriosität der Website zu achten und Downloads ausschließlich von vertrauenswürdigen Internetseiten herunterzuladen. Obwohl unseriöse Seiten aufgrund ihrer optischen Gestaltung sowie fehlender Adressdaten häufig bereits auf den ersten Blick erkennbar sind, gelingt es manchen Internetseiten, ihre Absichten geschickt zu tarnen. Falls eine Website einen unseriösen Eindruck macht, sollte darauf verzichtet werden, weitere Inhalte anzuklicken oder gar herunterzuladen. Bei diesen Seiten könnte es sich um Malware handeln, die dazu dient, Informationen auf dem Endgerät auszuspähen.

Auf den meisten Computern und Laptops ist ein Antivirenschutz installiert. Diese Software zum Schutz gegen Viren muss jedoch in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden, um weiterhin ausreichend Schutz zu gewährleisten. In vollem Umfang ist die Schutzfunktion nur garantiert, wenn die aktuellste Version genutzt wird. Mit regelmäßigen Updates können oftmals Sicherheitslücken geschlossen werden, die sonst die Internetsicherheit beeinträchtigen würden. Zur eigenen Sicherheit sollte der Virenschutz deshalb immer auf dem aktuellsten Stand sein.

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© Gmünder Tagespost 22.08.2019 17:07
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