Lesermeinung

Zu bienenfreundlichen Gärten:

Meine Frau und ich sind 80 Jahre alt und besitzen ein Reihenhaus mit kleinem Garten. Unseren Vorgarten bepflanzten und pflegten wir jahrzehntelang mit viel Einsatz und Freude. Gesundheitsbedingt mussten wir uns nun schweren Herzens zur Aufgabe des klassischen Blumengartens entschließen und zu einem Steingarten wechseln. Genau so ein Steingarten, der in Artikeln dieser Zeitung und in anderen Medien regelmäßig als bienenfeindlich verteufelt wird.

Das ärgert uns maßlos! Warum differenzieren Sie nicht und scheren alles über einen Kamm? Wir sind uns sicher, dass so „schlimme“ Steingärten weit mehr Bienen Nahrung bieten als so manche „Naturgärten“, die verwildern und ungepflegt vor sich hinwuchern mit Gräsern und Unkraut, das keiner Biene etwas nutzt.

© Gmünder Tagespost 08.09.2019 19:05
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Kommentare

In my humble opinion

Wenn Sie einigermaßen bei Gesundheit sind, werden Sie erleben können, wie in den kommenden Jahren die 'Natur' sich auch Ihren Steingarten zurückerobern wird - falls Sie nicht mit 'ausreichend' Pflanzentod dem vorzubeugen versuchen.

Telegrafenamt

Wir sind uns sicher, dass so „schlimme“ Steingärten weit mehr Bienen Nahrung bieten als so manche „Naturgärten“, die verwildern und ungepflegt vor sich hinwuchern mit Gräsern und Unkraut, das keiner Biene etwas nutzt.

Wie kommen Sie denn auf diese absurde Idee?

Karin Kratzer-Wirth

Kann es sein, dass Sie etwas verwechseln?

Haben Sie vielleicht einen Steingarten mit den entsprechenden Pflanzen?

Diese Gartenform kann selbstverständlich Insektenfeundlich sein.

Insektenfeindlich sind die sogenannten „Schottergärten“, bei denen Gartenflächen mit

Schotter aufgefüllt werden.