Die Deutsch-Note ist für alle Fächer relevant

Das LOS-Institut hilft bei Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten und bringt Schüler wieder in die Spur, denn Lesen und gute Rechtschreibung sind für nahezu alle Fächer wichtig.
  • Lernen soll Spaß machen. Das ist allerdings nur möglich, wenn auch Erfolgserlebnisse möglich sind.Foto: LOS Institut

Aalen. Ob Zeitung, Speisekarte, Stadtplan oder Formular, eines steht fest: Wer nicht richtig lesen und schreiben kann, hat schlechte Karten.

Umso erschreckender ist es, dass rund ein Viertel aller deutschsprachigen Kinder und Jugendlichen Probleme beim Lesen und Schreiben hat. Sie reichen dabei von vergleichsweise harmlosen, aber andauernden Schwierigkeiten zum Beispiel mit Grammatik oder Textverständnis bis hin zu massiven Störungen beim Schriftspracherwerb. Davon betroffen sind Schüler aller sozialen Schichten in allen Schulformen – von der Grundschule bis hin zum Gymnasium.

Da kaum ein Schulfach ohne Lesen und Schreiben zu bewältigen ist, bleiben lese-/rechtschreibschwache Schüler nicht nur mit dem Diktat und Aufsatz im Fach Deutsch hinter ihren Möglichkeiten zurück. Die Folge ist, dass sie in der Regel nicht den ihrer Intelligenz, Neigung und Begabung entsprechenden Schulabschluss erreichen.

Schüler gezielt fördern

Zu der schulischen gesellt sich zudem die seelische Belastung. Kinder mit einer Lese-/Rechtschreibschwäche befinden sich oft in einem Teufelskreis aus Misserfolg, Kritik und Entmutigung. Wiederholte negative Erfahrungen mit Lesen und Schreiben, Vorwürfe von Eltern und nicht zuletzt die schlechten Noten rütteln am Selbstbewusstsein der betroffenen Kinder.

Der einzig dauerhafte Ausweg aus diesem Dilemma ist eine gezielte Förderung der betroffenen Kinder. Nach dem Prinzip „Fördern durch Fordern“ hilft die Institutsleiterin des LOS Corinna Zeller (Dipl.-Päd. Univ.) und ihr engagiertes Team aus erfahrenen Pädagogen jedes Jahr vielen Kindern mit solchen spezifischen Problemen beim Erwerb der Schriftsprache.

Die Arbeit des LOS wird unterstützt von einem wissenschaftlichen Beirat, bestehend aus renommierten Experten aus Wissenschaft und Praxis. Das Förderkonzept, die methodische Vorgehensweise, die Fördermaterialien und -programme werden mit seiner Unterstützung weiterentwickelt und nach den neuesten Erkenntnissen ständig überarbeitet. Es wurden inzwischen zwei Studien über die Wirksamkeit der pädagogischen LRS-Therapie an den LOS durch unabhängige Forschungseinrichtungen in enger Zusammenarbeit mit dem LOS-Verbund durchgeführt.

Die eindeutigen Ergebnisse bestätigen den außerordentlichen guten Fördererfolg im LOS. Eltern, die den Verdacht haben, dass es sich bei den Rechtschreibproblemen ihres Kindes um eine Lese-/Rechtschreibschwäche (LRS) handelt, können diese zu einem kostenlosen diagnostischen Rechtschreibtest anmelden. In einem Beratungsgespräch werden die Ergebnisse der Testverfahren und die Situation des Kindes ausführlich besprochen. pm

Nähere Informationen gibt es unter Telefon 07361/555855 oder online unter www.los.de.

© Gmünder Tagespost 11.09.2019 18:30
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