Willkommen in der Zukunftswerkstatt

Im Zeichen von Modernität und Zukunftsfähigkeit steht der diesjährige Tag des Handwerks. Betriebe lassen sich über die Schulter schauen und Interessierte können sich über das Leistungsspektrum informieren sowie Einblicke in die unterschiedlichen Berufe bekommen.
  • Das Handwerk bietet viele Möglichkeiten, auf die der Tag des Handwerks hinweisen möchte. Foto: Frank Heller
  • Foto: Nico Hesselmann

Schwäbisch Gmünd. Heute, am 21. September, findet der neunte Tag des Handwerks statt. Das Motto in diesem Jahr: „Willkommen in der Zukunftswerkstatt.“ Handwerksorganisationen und -betriebe bieten dazu in ganz Deutschland zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen an. Interessierte erwarten Einblicke in die Berufe und Modernität des Handwerks.

Am 21. September heißt es in ganz Deutschland: „Willkommen in der Zukunftswerkstatt.“ Zum Tag des Handwerks laden Handwerksorganisationen und -betriebe unter diesem Motto zum Kennenlernen der Berufe und Modernität des Handwerks ein. Bereits zum neunten Mal findet der bundesweite Aktionstag statt. Berufsorientierungsangebote wie beispielsweise die Praktikums- und Lehrstellenbörse in Wiesbaden und die Berufsfindungsmesse in Magdeburg zeigen auf, welche Wege ins Handwerk führen. Einen Überblick über Aktionen und den Aktionstag findt man unter handwerk.de/tag-des-handwerks/termine.

Wirtschaftsmacht von nebenan

Der Tag des Handwerks rückt durch Veranstaltungen und Aktionen die Bedeutung der Branche in den öffentlichen Fokus. Denn mit rund 5,5 Millionen Beschäftigten und einer Million Betriebe in Deutschland ist das Handwerk die „Wirtschaftsmacht. Von nebenan.“

Neben einer qualifizierten Ausbildung bietet das Handwerk in den meistergeführten Betrieben auch einen Qualitätsstandard, der einzigartig ist. So können sich Kunden darauf verlassen, dass die in Auftrag gegebenen Leistungen in den unterschiedlichen Gewerken fachlich auf höchstem Niveau ausgeführt werden.

Der Meistertitel ist zudem das Qualitätsmerkmal für Führungskräfte im Handwerk. Wer Führungsverantwortung übernehmen möchte, braucht die Meisterqualifikation, sagt der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH).

Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister:

  • leiten erfolgreich Betriebe.
  • sind flexibel und innovativ. Das schützt nachhaltig vor Beschäftigungslosigkeit.
  • haben einen Vorsprung an Wissen und Können. Das bewährt sich am Markt und im Kontakt mit Kunden. Wer sich auskennt, kann interessante Nischen nutzen und am Markt für sich erschließen.
  • können Lehrlinge ausbilden und damit einen leistungsfähigen und motivierten Nachwuchs heranbilden.
  • sind kompetente Ansprechpartner im Betrieb und verfügen über eine hohe Autorität.
  • können sich zum Geprüften Betriebswirt (HwO) fortbilden und damit zusätzlich betriebswirtschaftlicher Profi werden.
  • haben in allen Bundesländern die Berechtigung, ohne Abitur an einer Hochschule zu studieren. glo/zdh
© Gmünder Tagespost 20.09.2019 20:23
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