Turbokreisel für frische Luft

Zum Thema Glockekreisel:

Man muss sich doch verwundert die Augen reiben. Die Stadträte der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, SPD, Linke und Freie Wähler Frauen sprechen sich gegen den Ausbau des Glocke-Kreisels zum Turbokreisel aus. Einhelliges Argument: die Radfahrer würden massiv benachteiligt werden! Dabei würde doch der Turbokreisel genau das bezwecken, was von den angesprochenen Fraktionen die letzten Jahre immer wieder gefordert wird – er würde die Feinstaubbelastung der Gmünder Bürgerinnen und Bürger mindern! Die Verhinderung des Turbokreisels bewirkt dagegen genau das Gegenteil. Der Verkehr auf der Königsturmstraße sowie der Oberbettringer Straße wird weiterhin nicht flüssig laufen, sondern in Stoßzeiten wie bisher für einen massiven Rückstau sorgen. Ist also pure Linke und Grüne Ideologie das, was die Gmünder Bürger von manch Fraktionen des neuen Gemeinderats erwarten können? Wer wie die Grünen wegen Feinstaubs gegen die beliebten und traditionellen Sonnwendfeuer [...] ist, der sollte auch gegen Stau sein. Von dem haben nämlich die Fahrradfahrer auch nichts, außer mehr dreckige Luft in der Lunge.

© Gmünder Tagespost 26.09.2019 19:29
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Kommentare

In my humble opinion

Betrachtet man im Zulauf zum Glockekreisel den Rückstau in der Königsturmstraße, so kommt der daher, dass die Fahrzeuge nicht in den Kreisel einfahren können,

- weil die aus der Buchstraße kommenden häufig nicht blinken, wenn sie in die Königsturmstraße ausfahren wollen, sondern auch in die Oberbettringer Straße fahren könnten,

- weil die aus der Baldungstraßen kommenden entweder in die Oberbettringer Straße oder in die Buchstraße fahren,

- weil der abfließende Verkehr in die Baldungstraße nicht fahren kann, weil es sich im Zulauf zum Baldung'turbo'kreisel staut,

- weil die dort nicht einfahren können, wegen derjenigen, die 'turbo'mäßig vom Pfitzerkreisel oder aus der Vorderen Schmiedgasse kommen und in Richtung Aalener Straße fahren,

- weil es vor dem Pfitzerkreisel wegen der Pseudobypässe und damit fehlender Fahrstreifen und Mischstrecken zu Rückstaus kommt,

- und weil der Verkehr in Richtung Mutlangen oder Remsstraße aus unterschiedlichen Gründen nicht abfließt.

Aber wie hat man es uns versprochen?

"Wenn wir den Tunnel haben, gibt es keine Staus mehr in Gmünd."

Im Gegensatz zu den Lichtteilchen, wo sich zwei oder mehr am gleichen Platz aufhalten können, können wir, unsere Fahrräder und unsere Autos das nicht, da braucht jeder/jedes seinen eigenen Platz und wo einer ist, kann kein anderer sein, und wenn es zu viele zur gleichen Zeit sind, kommt es wegen der Begrenztheit der Verkehrsfläche zum Stau.