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Zum Thema Glockekreisverkehr:

Als Bettringer steht man beim Weg in die Stadt – egal ob mit Bus oder dem Auto – vor der Glockenkreuzung oft im Stau. Besonders wenn in der Pädagogischen Hochschule (knapp 3000 Studenten) Vorlesungsende ist, staut es sich. Im Stadtrat haben sich nun Grüne und SPD gegen Verbesserungen an der Glockenkreuzung ausgesprochen. Ina Neufeld von den Grünen empfiehlt stattdessen Fahrradförderung nach dem Vorbild der zehn mal so großen dänischen Hauptstadt Kopenhagen, die zudem ein U-Bahn Netz hat.

Vermutlich kennen die Gmünder Grünen Kopenhagen nicht gut. Autofahrer und Radfahrer werden dort nämlich nicht gegeneinander ausgespielt. In Kopenhagen gibt es breite Radwege aber gleichzeitig auch sehr breite Straßen, die vierspurig bis in die Innenstadt führen. Parkplätze findet man in Kopenhagen leichter als in deutschen Städten und das Parken ist in Teilen der Stadt in den ersten zwei Stunden kostenlos (zum Beispiel: Frederiksberg). Das wäre doch auch was für Gmünd. Liebe Grüne, in Kopenhagen würde man eine Lösung sowohl für Auto- als auch für Radfahrer finden und nicht fantasielos die Verbesserung des Glockekreisels zum Schaden der Bettringer blockieren.

© Gmünder Tagespost 30.09.2019 20:27
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