Ehrenamt: Das Herz der Remstal Gartenschau

AKTUELLES ZUR REMSTAL GARTENSCHAU
  • Ohne die vielen Tausend Ehrenamtlichen - wie hier in Schorndorf – wäre die Remstal Gartenschau nicht möglich gewesen. ?Foto: Bebop media/Grbic

Noch sind es knapp zwei Wochen bis zum großen Finale der Remstal Gartenschau 2019. Und wenn am Samstag, 19. Oktober, in Waiblingen die große Abschlussparty steigen wird, dann gilt es vor allem den vielen tausend Menschen Danke zu sagen, die diese bundesweit erste interkommunale Gartenschau mit 16 Städten und Gemeinden zu etwas ganz Besonderem gemacht haben: Den Ehrenamtlichen, die in allen Kommunen, von Essingen bis Remseck am Neckar sich oft schon lange im Voraus für die Gartenschau engagierten und dann, während der Gartenschau, an jedem einzelnen Tag, in jeder Gemeinde und in jeder Stadt bei den unzähligen Veranstaltungen dabei waren, die Besucher willkommen hießen und viele, viele Aufgaben mehr übernommen haben.

Sie haben in Mögglingen die Kräuter im Pfarrgarten gepflanzt und den Sommer über die Rosen im Duftgarten gepflegt. In Böbingen haben sie rund 200 Kuchen gebacken und darüber hinaus viele Gäste mit Kaffee oder einem zünftigen Vesper versorgt.

In Lorch arbeiteten 55 Menschen am Kleid für das Luginsland und verarbeiteten 114 Kilometer Nylonschnur zu einem prächtigen Gewand. In Schwäbisch Gmünd und Schorndorf haben sie jeden Tag die Gäste in den Erlebnisgärten begrüßt.

Überall freundliche Menschen

Wohin man blickte auf der Remstal Gartenschau, überall sah man freundlich lächelnde Menschen in grünen T-Shirts – das Markenzeichen der Ehrenamtlichen. Mitglieder des Kunstvereins Remshalden haben Kunstwürfel gestaltet, auf denen die Besucher kurz innehalten konnten und in Winterbach sind aus zahllosen Treffen sehr viele Ideen entstanden, die in 20 Mitmach-Projekte gemündet sind. Fellbacher haben beim Bürgeracker in Schmiden auf eigenen Parzellen selbst Hand angelegt, Gemüse und Obst angebaut und einen Barfußpfad geschaffen und in Plüderhausen und Urbach haben viele kunstbegeisterte Menschen Theater- und Kunstprojekte geplant und auch durchgeführt.

Wieviel Stunden da zusammengekommen sind, kann man eigentlich nur schätzen. Es waren aber etliche Zehntausend, in denen sich die Menschen für die Gartenschau und ihre Gäste engagiert haben und auch Stunden, in denen viele Freundschaften entstanden sind, die sicher heute schon zu dem gehören, was von dieser Remstal Gartenschau von Dauer ist.

© Gmünder Tagespost 07.10.2019 15:49
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