Reserven für den Strom einplanen

Elektroinstallation Eine weitsichtige Planung für Kabel und Leitungen erleichtert die Nachrüstung für den Komfort von morgen.
  • Wer für die Elektroinstallation im Haus Kabelschächte und Leerrohre einplant, hat es leichter, nachträglich weitere Leitungen einzuziehen. Foto: djd/Deutsches Kupferinstitut/shutterstock

Vom Smartphone über WLAN bis zu Smart-Home-Steuerungen: Kabellose Kommunikationstechnologien halten in immer mehr Bereichen Einzug. Ganz kabellos wird die Zukunft aber dennoch nicht – am Ende benötigen immer mehr Geräte einen Stromanschluss. Wer einen Hausbau oder eine umfassende Modernisierung plant, sollte daher ein Augenmerk auch auf die weitsichtige Planung der Elektroinstallation legen.

Bedarfsgerecht und sicher

Ein Beleuchtungsauslass und zwei Steckdosen pro Raum entsprechen schon lange nicht mehr modernen Ansprüchen. Auf Nummer sicher geht man, wenn bei der Elektroinstallation Schächte zwischen den Stockwerken und Leerrohre in den Wänden vorgesehen werden. Dadurch halten sich Haus- und Wohnungsbesitzer alle Möglichkeiten offen, Leitungen aller Art auch nachträglich noch einziehen zu lassen. Vermieden werden so Eingriffe in die Bausubstanz, die gerade bei neuen Gebäuden nicht ohne Risiko sind.

Eine groß dimensionierte Elektroanlage im Haus ist ein guter Schutz vor Feuer – immerhin ist Elektrizität die Ursache für rund ein Drittel aller Gebäudebrände in Deutschland. Entsprechende Kapazitäten und genügend Stromauslässe verhindern zum Beispiel lose verlegte Verlängerungskabel und Mehrfachsteckdosen, die anfällig für Beschädigungen sind. Bei der Planung, dem Einbau und der regelmäßigen Kontrolle und Wartung der Elektroinstallation steht der Elektrofachmann gerne zur Seite. djd

© Gmünder Tagespost 22.10.2019 20:33
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