Leserbeitrag von Martin Natter

Dein Job,Dein Leben,und nichts ist mehr wie es war

Eine große Firma wie … entlässt 1000 Mitarbeiter in naher Zeit.

Liegt es an der falschen Firmenpolitik oder an dem Blick auf die Zukunft,
auf das was sich verändert und was kommen wird ?!
Irgendwas lief schief.
Und wer sind die leittragende ?!
Wir.
Wir die kleinen Arbeiter die jahrelang alles gegeben haben,
dass die Produktion läuft.
Und nun ?!
Wir bekommen jetzt Existenzängste.
Haben eine Wohnung oder ein Haus gekauft,
die wir abzahlen müssen,
haben eine Familie die von dem Einkommen leben.
Ich wünsche allen Mitarbeitern der Firma … dass es nicht soweit kommen wird.
Wenn die Geschäftsleitung nicht mit der Zeit ging,
dann sollen sie jetzt eine vernünftige Lösung finden,
die für alle tragbar und angemessen sind.
Und uns Arbeiter nicht nur als eine Art Nummer sehen,
die man mal eben wegschieben oder ersetzen kann.

In diesem Sinne denke ich,
dass Entlassungen nicht immer die beste Entscheidung ist.
Man muss auch sehen was und wieviel man jahrelang investiert und geleistet hat.
Auch den Menschen sehen und nicht immer nur noch mehr Profit.

Lieber Daniel,
ich wünsch Dir dass es nicht so weit kommt.

© Martin Natter 08.11.2019 17:01
1393 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben

Kommentare

derleguan

...damit die Reichen immer reichetr werden können müssen die Armen immer ärmer werden, das ist der Turbokapitalismus wie er heute praktiziert wird.


Es findet schon seit Jahren ein Umbau des Sozialstaates statt. Der wiederum führt zwangsläufig zu einer US- Amerikanisierung der Stadtentwicklung. Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich, Spaltung der Großstädte in Luxusquartiere und Armen- Favelas. Nicht zuletzt führt die Entwicklung zu einer US-Amerikanisierung des sozialen Klimas - Reichtum gilt als Belohnung für "Leistungsträger", Armut als Strafe für "Leistungsverweigerer"