Dortmund auf Stürmersuche

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Für die Schwarzgelben läuft es in der bisherigen Bundesliga Saison noch nicht richtig rund. Die Form der Mannschaft ist alles andere als konstant, weshalb es für die Dortmunder viele Niederlagen gab, insbesondere gegen schwächere Gegner. Danke des 5:0 Siegs zuletzt gegen Düsseldorf finden sich die Dortmunder auf einem Champions League Platz wieder. Derzeit belegen sie mit 26 Punkten den 3. Tabellenplatz und haben sogar 2 Punkte Vorsprung auf den Erzrivalen München. Nichtsdestotrotz beträgt der Abstand auf Tabellenführer Gladbach 5 Punkte, während der Rückstand auf Leipzig nur 4 Zähler groß ist.

Ein großes Problem der Dortmunder ist die Sturmmitte, denn dort haben die Schwarzgelben mit Paco Alcacer einen äußerst verletzungsanfälligen kleineren Stürmer, der in letzter Zeit ebenfalls nicht abzuliefern weiß. Auch Mario Götze kam zuletzt immer wieder in der Sturmmitte zum Einsatz, doch die falsche 9 scheint nicht gerade seine Lieblingsposition zu sein. Der WM Held von 2014 ist gelernter Zehner, kommt gerne über die Mitte und hat das Spiel noch vor sich. Aus diesem Grund fehlt den Dortmundern seit dem Abgang von Pierre Emerick Aubameyang ein echter Strafraumstürmer. Dieser sollte ursprünglich im Sommer verpflichtet werden, doch nach einige Analysen waren sich die Dortmunder verantwortlichen einig, dass mit den bestehenden Stürmern in die neue Saison gegangen wird.

Lieber spät als nie!
Mittlerweile kam es in Dortmund zur Ansicht, dass die Mannschaft einen typischen Mittelstürmer braucht. Nun wollen die Verantwortlichen im Winter nachlegen und einen großen bulligen und auch kopfballstarken Mittelstürmer verpflichten. Derzeit kursieren mehrere Gerüchte, wer der kommende Shootingstar in der Dortmunder Offensivreihe werden könnte. Mario Mandzukic und Oliver Giroud gelten bereits sehr lange als Kandidaten für den BVB, doch Zustande kam es bislang noch nicht. Laut Berichterstattung der Medien hatten beide in der Vergangenheit keine Lust für den BVB aufzulaufen. Der Chelsea Stürmer lies sogar verlauten, dass er lieber in London auf der Bank versauert als für den BVB aufzulaufen. Dies scheint wohl eine eindeutige Aussage zu sein.

Wird Erling Haaland der nächste Dortmunder Shootingstar?
Der 19-jährige Norweger vom FC Salzburg ist derzeit wohl einer der Shootingstars der laufenden Saison. In 21 Pflichtspielen konnte der 1,94m große Haaland satte 28 Pflichtspieltore erzielen. In der Champions League steht er nach 5 Spielen bei 8 Treffern, nur Robert Lewandowski (10) hat derzeit mehr. Aus diesem Grund ist es überhaupt nicht überraschend, dass Haaland bei halb Fußball Europa auf dem Zettel steht. Sein Vater hat bereits betont, dass für Erling ein Zwischenschritt immens wichtig sein wird, um sich weiterhin zu entwickeln. Aus diesem Grund kristallisieren sich derzeit auch 2 Favoriten auf eine Haaland Verpflichtung heraus.

Dortmund und Leipzig werden sich nicht nur in der Meisterschaft einen Kampf liefern, sondern auch ein Winterwechsel von Haaland steht zur Debatte. Für führende Buchmacher wie sportwette.net scheinen die beiden Bundesligisten als Favoriten gelten. Laut übereinstimmenden Medienberichten hat der kantige Strafraumstürmer eine Ausstiegsklausel von 20 Millionen Euro. Für einen Spieler mit einem solch großen Potential ist die Ausstiegsklausel fast ein Geschenk, denn jeder Verein zu dem Haaland möchte wird diese 20 Millionen in die Hand nehmen. Ein Wechsel zum FC Bayern soll nämlich nicht in Frage kommen, denn die Münchner haben aufgrund der Form von Lewandowski Abstand von einem Haaland-Transfer genommen.

Angesprochen auf das Interesse an Erling Haaland lies sich Lucien Favre nicht viel entlocken. Laut Favre sei den Dortmundern allerdings die Vertragssituation von Haaland bewusst, doch dieser scheint wohl nur einer von vielen auf Dortmunds Liste zu sein. Nichtsdestotrotz spricht vieles für die Dortmunder, denn diese haben in der Vergangenheit schon oft bewiesen, dass sie aus jungen Spielern richtige Superstars entwickeln können. Beste Beispiele hierfür sind Dembele, Aubameyang, Christian Pulisic und natürlich zuletzt Jadon Sancho, der als einziger der genannten noch das Trikot der Schwarzgelben trägt.


Zlatan Ibrahimovic – die wohl prominenteste Lösung
Ja, ganz richtig. Auch Zlatan Ibrahimovic wird als verspäteter Aubameyang-Nachfolger gehandelt. Stellt sich jedoch die Frage, möchte der egozentrische und extravagante Mittelstürmer tatsächlich im Signal Iduna Park auflaufen? Mit Sicherheit wäre Ibrahimovic eine direkte Verstärkung für die Mannschaft, denn trotz seiner 38 Jahre bringt der bullige Mittelstürmer eine unglaubliche Präsenz und Ausstrahlung mit, sowohl auf, als auch neben dem Platz. Er könnte der gesuchte „Mann“ sein, damit die Schwarzgelben endlich wieder den gewünschten „Männerfußball“ spielen. Stellt sich hier nur die Frage, ist der 38-jährige Fit genug, um auf höchstem Niveau zu überzeugen? Und das sogar noch bei einer Doppelbelastung? Fakt ist, seit nicht ganz 2 Jahren hatte der Schwede zuletzt in der MLS für LA Galaxy Fußball gespielt. Seine Ausbeute war atemberaubend, doch leider ist die Qualität der MLS nicht mit der Bundesliga vergleichbar. Aus diesem Grund würde eine Ibrahimovic Verpflichtung auch ein Risiko tragen, auch wenn es für die Bundesliga aller Voraussicht nach reichen könnte.

Bildquelle: pixabay, hpgruesen

 

 

© Gmünder Tagespost 13.12.2019 10:00
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