„No hilf mr halt nuff!“

Hannes und der Bürgermeister in Aalen
  • Sie sind Kult: Hannes und der Bürgermeister kommen mit Herrn Stumpfes Zieh und Zupf Kapelle nach Aalen. Foto: PR
  • Darauf erst einmal ein Schnäpsle. Foto: Hientzsch

Die „Komedianten“ der Mäulesmühle kommen wieder auf die Ostalb! Ende Juni sind Hannes und der Bürgermeister gemeinsam mit Herrn Stumpfes Zieh und Zupfkapelle wieder zu Gast in der Aalener Stadthalle.

Albin Braig als „Hannes“, Karl-Heinz Hartmann als „Bürgermeister“ sowie Benny Banano, Manne Arold, Flex Flechsler und Selle Hafner als „Herrn Stumpfes Zieh & Zupf Kapelle“ treten am 22. und 23. Juni erneut an, um das werte Publikum in schwäbische Ekstase zu versetzen. Das neue Programm trägt den klangvollen Titel „Herrgott, no hilf mr halt nuff!“ – und der Vorverkauf läuft aufgrund der hohen Nachfrage bereits! Es heißt also schnell sein, wenn man beim neuesten Streich von Amtsbote Hannes live dabei sein will.

Dialekt und Humor

Urkomisch und mit witzigen Sketchen kümmern sich Karlheinz Hartmann als Bürgermeister und Albin Braig als sein schlitzohriger Amtsbote Hannes um die Anliegen ihrer Gemeinde irgendwo im Schwäbischen. Dass der Bürgermeister so manche Probleme hat, die Angelegenheiten alleine zu lösen, wird deutlich, wenn es durch die Amtsräume tönt: „Dr Hannes soll reikomma!“ Hannes hat mit spitzfindigem Verstand und schwäbischem Humor für alles einen Rat. Und wenn die Probleme zu groß sind, genehmigt man sich gerne mal ein Schnäpsle oder zwei oder drei.

Der allererste Sketch von „Hannes und der Bürgermeister“ war Teil eines bunten Programms der Komede-Scheuer Mäulesmühle Ende der 80er Jahre. Geschaffen hatte die beiden Figuren damals Otto Braig, der Gründer des Ensembles und Vater von Albin Braig.

Unterstützt durch die Verbreitung im SWR-Fernsehen entwickelte sich dieses komödiantisch-musikalische Hochleistungspaket schnell zum Kassenmagneten in ganz Baden-Württemberg.

Egal, ob Schwabe oder nicht – Hannes und der Bürgermeister schaffen es mit Dialekt, Humor und viel Witz, auch Menschen zu überzeugen, die des Schwäbischen nicht mächtig sind. pm/kf

© Gmünder Tagespost 14.01.2020 15:36
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.