Lesermeinung

Zum Leserbrief von Karl Maier vom 16. Januar 2020

Herr Maier hat wohl den Artikel vom 28.12.19 nicht richtig gelesen. Es war das Pressegespräch von Kiesewetter und Mack.

Hieraus zitiert aber Herr Maier falsch. In dem Artikel steht : „Ein Umwerfen der Trasse für die B 29a wäre kontraproduktiv und würde zu erheblichen Verzögerungen führen“, warnt Kiesewetter, auch wenn einzelnen Bürger in Unterkochen meinten nach 20 Jahren wieder eine bereits abgelehnte Trasse durch ein FFH-Gebiet ins Spiel bringen zu müssen. „Die Querelen einzelner Unterkochener dürfen nicht zu einer Verzögerung der Umgehung von Ebnat führen“, meinte Kiesewetter. Querelen Einzelner sind etwas anderes als die Aussage von Maier „alle Unterkochener seien Querulanten“, das würde Herr Kiesewetter niemals sagen. Herr Kiesewetter bezog sich auch vielmehr darauf, dass die Gesamtmaßnahme B29a gesetzlich festgeschrieben ist. Eine Verzögerung eines Teils kann also die Gesamtmaßnahme verzögern. Die aktuell verfolgte Trassenvariante in Unterkochen wurde demokratisch durch den Ortschaftsrat Unterkochen und den Gemeinderat Aalen beschlossen. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass ein Bundestagsabgeordneter auch demokratisch getroffene Beschlüsse über die Trassenführung anerkennt. Aus meiner Sicht sollten dies auch die einzelnen Bürger in Unterkochen tun.

© Gmünder Tagespost 19.01.2020 12:07
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Kommentare

Herbert Gail

Super Herr Kuhne, dass sich ein ehemaliger Gemeinderat noch erinnert und sich einmischt. Zu viele Ehemalige aus GR und Verwaltung handeln nach dem Motto „nach mir die Sintflut“. Den Neuen fehlen die Hintergrund-Infos. Als ich vor Jahren mal Kandidaten im Wahlkampf auf den Wissens-Zahn fühlte, erhielt ich die Antwort „uns wurde gesagt, ihr müsst nichts wissen, aber viel schwätze“. Dann gibt es diejenigen, welche Säue neu durch die Stadt treiben, die vor Jahren schon geschlachtet wurden. Herr Kuhne, setzen Sie Ihr Wissen auch bei anderen Jahrzehnt-Projekten ein.