Das günstigste Girokonto finden in 2020

Aktuell fallen je nach Bank ganz unterschiedlich hohe Kosten an.

Keine Form der Geldverwaltung wird in Deutschland häufiger genutzt als das Girokonto. Monatlich wird das Geld vom Arbeitgeber dorthin überwiesen, während laufende Kosten wie Miete, Versicherungsbeiträge und andere Kosten des Alltags von dort abgehen. Während es früher relativ geläufig war, dass dem Verbraucher kaum oder gar keine Kosten für ein Girokonto entstanden sind, sieht die Situation heute anders aus: Immer mehr Banken erheben Kontoführungsgebühren, im Schnitt betragen diese in Deutschland 72 Euro. Die höchsten Kosten belaufen sich sogar auf ganze 210 Euro, während einige Institute keinerlei Kosten für das Girokonto berechnen. Wenn man ein neues Konto eröffnen möchte, lohnt es sich also, sich gut zu informieren und Preise zu vergleichen, um das beste Angebot zu finden.

Was genau versteht man unter einem Girokonto?

Das Girokonto ist ein Privatkonto, auf dem also ausschließlich privates Geld verwaltet wird. Für geschäftliche Zahlungen muss ein eigens dafür konzipiertes Geschäftskonto eröffnet werden. Über das Girokonto laufen in der Regel die alltäglichen Transaktionen: Überweisungen tätigen, Bargeld abheben, Onlinebanking betreiben. Da man es für sämtliche Finanzgeschäfte im Alltag nutzt, wird das Girokonto auch als Zahlungskonto bezeichnet.

Wie findet man die passende Bank?

Gebührenfreie Konten werden heutzutage insbesondere von Direktbanken angeboten. Doch auch wenn das Girokonto selbst kostenlos ist, werden Gebühren auf konkrete Leistungen wie Kontoauszüge oder Überweisungen erhoben. Die Höhe dieser Kosten wird vom jeweiligen Geldinstitut festgelegt und sollte bei der Auswahl mit in Betracht gezogen werden. Auch das Abheben von Geld im In- und Ausland ist idealerweise gebührenfrei.

Sehr günstig sind häufig Internetbanken. In Kauf nehmen muss man bei diesen jedoch, dass sie ohne feste Filialen arbeiten. Die meisten sind aber telefonisch rund um die Uhr erreichbar, sollten einmal Probleme auftreten.

Fazit: Vergleichen lohnt sich

Manche Banken sind deutlich günstiger als andere und bieten dennoch einen großen Leistungsumfang. Daher lohnt es sich, Preise zu vergleichen, um langfristig zu sparen. Vielen Verbrauchern ist gar nicht bewusst, dass zusätzlich zu der Grundgebühr für die Kontoführung häufig noch Kosten für andere Leistungen anfallen. Letztendlich hängt die individuelle Entscheidung also auch davon ab, auf welche Leistungen man Wert legt.

Wer ein Girokonto eröffnen möchte, ist mit einem Anbietervergleich gut beraten

Bild von Steve Buissinne auf Pixabay

© Gmünder Tagespost 23.01.2020 11:09
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