Bank am Berg ist doch okay

Zum Bänkle am Volkmarsberg

Das Bänkle am Volkmarsberg finde ich ganz ok. Und wenn jemand, wie Frau Vogt-Herr, gleich an Porno denkt, dann finde ich das merkwürdig. Wo und in welcher Zeit leben wir denn?

© Gmünder Tagespost 26.01.2020 19:59
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Kommentare

Lasttime

Hallo Herr Grupp,

wir leben im Januar 2020.

Eine Frauengruppe von Aalen stört sich, mal wieder, an der Werbung auf einer Bank am Volkmarsberg. Ja - Sie haben recht, es ist unbegreiflich und ich werde diese Bank besuchen und mir das Grausame ansehen, das so verwerflich ist. Jetzt ist von den Damen Vogt-Herr eine Bank dran, der Omnibus war es schon, wird nun als nächstes unseren weiblichen Kindern und Enkelkindern vorgeschrieben in der Öffentlichkeit nicht "freizügig" mit Tops, Hotpants, kurzen Röcken unterwegs zu sein um nicht als anstössiges Objekt zu erscheinen? Dann sind wir bald so weit........ist das das Ziel von Frau Vogt-Herr?: 

https://taz.de/picture/1131978/948/64366163.jpeg

Sieht Frau Felicitas Vogt-Herr überall in Aalen sexistische, frauenfeindliche Werbung? Sind wir schon in der Türkei oder in Dubai? Ihre Anfänge begannen 2014 mit einigen Leserbriefen, u.a. ihr Leserbrief zur Beschwerde eines öffentlich fahrenden Omnibusses, an dessen aufgeklebter Werbung sich angeblich Kleinkinder störten und selbst die Titelseite der vhs mit Frauenbildern (sicher alle bekleidet) hat Frau Vogt-Herr gestört: 

Sexistische Werbung
Zur Titelseite des aktuellen Programmheftes der VHS Ostalb:
Als ich gestern zufällig am Bahnhof das aktuelle VHS-Heft des Ostalbkreises liegen sah, dachte ich, da würde Werbung für ein (vielleicht doch neu geschaffenes?) Bordell gemacht! Wirtschaftsförderung durch sexistische Werbung und Rotlichtmilieuausbau ist gerade offenbar die Strategie der Verantwortlichen Aalens. Auf solch billige und sozialschädliche Zeitgeister aufzuspringen statt gesellschaftliche Verantwortung zu beweisen zeigt, dass das Niveau in Aalener Amtsstuben einen fatalen Niedrigstand erreicht haben muss. Peinlich, im Ostalbkreis zu wohnen! Felicitas Vogt-Herr, Oberkochen
© Schwäbische Post 04.11.2014 20:45

Wird wohl, über kurz oder lang, von Frau Vogt-Herr eine Selbsthilfegruppe für, durch sexistische Werbung, traumatisierte Kinder ins Leben gerufen? D.h. eine Kindergruppe und eine Frauen-Erwachsenengruppe, die diese Traumatisierten (am Volkmarsberg, an der Omnibushaltestelle....) betreut?

Einen Kinoprospekt mit Marylin Monroe und ihrem Ausschnitt, mit Anita Eckberg 1960, im Trevi-Brunnen und vollen Brüsten gab es damals, 1960, schon. Wir trugen Miniröcke und Hotpants, ab 1965, so wie alle unsere Frauenidole. Von Twiggy bis Peggy March. Alice Schwarzer, in schwarz und öko-alternativ gehüllt, mit schlabberndem Gewand war später dazu da uns mit ihrer Zeitschrift EMMA auch intellektuell Mut zu machen und auch unsere Meinung zu sagen. 

Und jetzt sollen wir wieder zurück ins Mittelalter, zu den für Frauen passenden langen Bauernröcken, den Kragen geschlossen bis zum Hals? Die Aufgabe von Frau Vogt-Herr und den Mittelalter-Anbeterinnen besteht seit Jahren darin, diese "Stellen" der Frauen-Diskriminierung zu finden, diesmal auf einer Bank auf dem Volkmarsberg. Um ehrlich zu sein: Dann müsste auch die Schwäpo, sowie die ganze Presse sich danach richten: Keine Bilder mehr von freizügig gekleideten Frauen. Auch ich, als Frau, freue mich daran, welch schöne Frauen es gibt. Frau Vogt-Herr und ihre Mitstreiterinnen tun mir unendlich leid.

Karin Hofmann

Häberle & Pfleiderer

Wie viel Langeweile muss die Frau mit dem Doppel Namen haben? 

Bei meinem letzten Wald Spaziergang habe ich nur nackige Bäume gesehen...

Bei meinem Metzger gibt es noch nackige Bratwürste ...

Nackig sind wir alle geboren worden, auch die Frau mit dem Doppel Namen ...

Eventuell nackig wurde sie getauft? 

Nur  wer zu viel Langeweile hat, kommt auf solche Ideen diese Bank als anstößig zu sehen,

als sich daran zu erfreuen, eine Sitzgelegenheit nach einer längeren Wanderung vorzufinden *  

Am besten zu Hause  bleiben und auf der Couch versauern * 

Ich wünsche mir mehr solche Bänkchen .....

Lasttime

Häberle & Pfleiderer schrieb am 27.01.2020 um 19:10

Wie viel Langeweile muss die Frau mit dem Doppel Namen haben? 

Ich wünsche mir mehr solche Bänkchen .....

Erst jetzt, nach meinem Urlaub, sah ich das anstössige Bild auf dem Bänkchen. Ich sah nichts sexistisch Anstössiges. Ein Mann, mit zu ahnendem nacktem Oberkörper, abgebildet nur mit nackten Schultern bis zum Brustansatz, an dessen Schultern sich 3 Frauenköpfe anlehnen. Ich sehe einen starken, jungen, gutaussehenden Beschützer mit starker Schulter, der gestressten Frauen Hilfe inform von Anlehnung, Entspannung, zur Ruhe kommen anbietet. Ja - solche Männer, braucht das Land. 

Ob irgendeine Werbung und Farbe auf diesem Bänkle unbedingt notwendig war ist eine andere Frage.