Rot am See: Beschuldigter äußert sich zur Tat

Aufgrund der laufenden Ermittlungen kann die Polizei noch keine weiteren Angaben zum Motiv machen. Der schwerverletzte 68-Jährige schwebt nicht mehr in Lebensgefahr
  • Foto: onw-images.de/Marius Bulling

Rot am See. Die Staatsanwaltschaft Ellwangen und das Polizeipräsidium Aalen geben bekannt, dass die Obduktionen im Fall der Familien-Tragödie von Rot am See abgeschlossen sind. Dem 26-jährigen Beschuldigten, welchem unter anderem sechsfacher Mord und zweifacher versuchter Mord vorgeworfen wird, machte im Rahmen seiner Vernehmung sowie seiner richterlichen Vorführung am vergangenen Samstag Angaben zur Tat. Hierbei ließ sich der Beschuldigte, welcher sich in einer Justizvollzugsanstalt befindet, auch auf seine Motivlage ein. Aufgrund der laufenden Ermittlungen können hierzu jedoch keine weiteren Angaben gemacht werden.

Zwischenzeitlich ist auch bekannt, dass sich die Familie am vergangenen Freitag wegen einer bevorstehenden Familienangelegenheit in Rot am See getroffen hat. Hierzu reisten die getöteten Halbgeschwister des Beschuldigten, die beiden Kinder seiner Halbschwester und die bei der Tat schwer verletzten Großeltern dieser beiden Kinder aus dem Landkreis Offenburg an.

Die Obduktionen der sechs getöteten Personen durch Sachverständige eines rechtsmedizinischen Instituts ist abgeschlossen. Alle sechs Opfer starben nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis aufgrund von Schussverletzungen.

Der bei der Tat schwer verletzte 68-jährige Mann befindet sich mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr.

Die Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft Ellwangen und der bei der Kriminalpolizei in Schwäbisch Hall eingerichteten Ermittlungsgruppe "Bahnhof" dauern an. Die Polizei weist darauf hin, dass der Beschuldigte bis zu seiner rechtskräftigen Verurteilung durch ein Gericht als unschuldig gilt.

Alle Informationen zur Familien-Tragödie zum Nachlesen.

© Gmünder Tagespost 27.01.2020 13:32
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Kommentare

Ordnungsamt

Man sollte den folgenden zitierten Absazt evtl. nochmal überarbeiten ...

"Hierzu reisten die getöteten Halbgeschwister des Beschuldigten, die beiden Kinder seiner Halbschwester und die bei der Tat schwer verletzten Großeltern dieser beiden Kinder aus dem Landkreis Offenburg an."

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