„Hier können sich die Firmen entwickeln“

Eine Mischung aus traditionellen Handwerksbetrieben und weltweit agierenden Unternehmen sind in Eschach die Garanten für eine beachtlich ausgebaute Infrastruktur und eine hervorragende Grundversorgung der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde.
  • Die August Mössner GmbH & Co. KG stellt rund 140 Arbeitsplätze in der Gemeinde. Sie ist heute ein der führender Hersteller von Sondermaschinen für Säge- , Fräs- und Prüfarbeiten. Foto: aro
  • Im „Alten Bräuhaus“ der Familie Kopp verbinden sich Kulinarik mit Kultur. Foto: aro
  • Hans Kielwein (vorne links) und sein Team von Holzbau Kielwein wurden als „5-Sterne-Betrieb“ ausgezeichnet. Dies bedeutet unter anderem hervorragenden Service und Beratung. Foto: Kielwein
  • Steinmetz Arno Strobel ist ein Meister eines der ältesten handwerklichen Berufe. Foto: aro
  • Traditionell und nach alter Handwerkskunst wird in der Landbäckerei Hilbert gebacken. Foto: aro

Eschach. Über den hohen Standard und die hervorragend ausgebaute Infrastruktur im eher ländlich geprägten Eschach zeigt sich der Eschacher Bürgermeister Jochen König mehr als zufrieden. Wem die kleine Gemeinde mit ihren rund 1800 Einwohnern diesen Wohlstand verdankt, ist König bewusst: „Die Gewerbesteuereinnahmen stellen beim Ausbau der Infrastruktur eine der Haupteinnahmequellen dar“. In den vergangenen zehn Jahren habe die Gemeinde kontinuierlich darauf hingearbeitet, Firmen, Handwerksbetrieben und Unternehmen einen Standort zu bieten. Dafür konnte die Gemeinde in der Vergangenheit mehrere große Bauvorhaben in „zweistelliger Millionenhöhe“ ohne Kreditaufnahme schultern, zeigt sich der Bürgermeister dankbar.

Gewerbegebiete vorangetrieben

Nahezu jedem Bauvorhaben der Gewerbetreibenden stand die Gemeindeverwaltung seit Königs Amtsantritt als Bürgermeister positiv gegenüber. „Hier können sich die Firmen entwickeln“, verspricht der Bürgermeister und verweist darauf, dass in der Vergangenheit die vorhandenen Gewerbegebiete permanent vorangetrieben und weiterentwickelt wurden.

Große, weltweit agierende Betriebe haben sich in Eschach ebenso angesiedelt wie mittelständische Unternehmen und traditionelle Handwerksbetriebe. Von A wie Arzt oder Apotheke, bis Z wie Zimmereibetrieb können Eschach und seine Teilorte mit Dienstleistern und Betrieben in nahezu jeder Berufssparte punkten. Traditionelle Handwerksbetriebe treffen auf innovative Unternehmen. Qualitativ hochwertige und nach alter Handwerkskunst gefertigt bietet zum Beispiel die Landbäckerei Hilbert täglich frische Backwaren an. Und einen der ältesten handwerklichen Berufe übt Steinmetzmeister Arno Strobel aus.

Zugpferde angesiedelt

Trotz der relativ unattraktiven Anbindung an Zubringerautobahnen haben sich als „Zugpferde“ die Unternehmen Mössner und Icotek im Eschacher Gewerbegebiet angesiedelt wobei die Firma Mössner auf eine mehr als 100 Jahre lange Tradition zurückblicken kann. Das 1898 von August Mössner gegründete Unternehmen entwickelte sich im Laufe der Jahre vom Hersteller für Bandsägen zum Serienfertiger und Hightech-Systemlieferanten für Industriebereiche wie Automotive, Metallbearbeitung, Energie- und Nukleartechnik sowie für den allgemeinen Maschinenbau.

Kaum jünger ist der seit 1901 bestehende Handwerksbetrieb Holzbau Kielwein in Eschach-Seifertshofen, der sich als der kompetente Partner für zukunftsorientierte Holzhäuser präsentiert.

Alle Unternehmen profitieren vom guten Standort Eschach, meint der Bürgermeister, in Eschach entstand eine Win-win-Situation für alle Beteiligten, Gastronomie und Einzelhandel stehen für eine gute Versorgung der Angestellten und Mitarbeiter, somit ist in Eschach auch die Existenz kleinerer Handwerks- und Einzelhandelsbetriebe gesichert. aro

Eschach – eine Heimat für viele Neubürger

Die vielen Firmen und Unternehmen in Eschach sorgen für heimatnahe Arbeitsplätze. Bürgermeister Jochen König verweist dabei auf die Firma Mössner, die allein am Standort Eschach über 140 Arbeitsplätze zur Verfügung stellt.

Für die Gemeinde bringen diese Arbeitsplätze einen „erfreulichen Nebeneffekt“, wie Bürgermeister König feststellt, Die vielen Arbeitsplätze in Eschach locken junge Familien in die Gemeinde, „unsere Bauplätze sind stets zügig verkauft“.

Gepaart mit seiner Infrastruktur mit Schule, Kindergarten, Handel und Gewerbe braucht die Gemeinde Eschach den Vergleich mit größeren Kommunen nicht scheuen, meint Eschachs Bürgermeister König abschließend. aro

© Gmünder Tagespost 20.03.2020 15:03
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