Gut zu wissen

Geringe Ansteckungsgefahr auf dem Rad

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, sollte man möglichst viel zu Hause bleiben. Wer aber nach draußen muss, etwa für einen Einkauf im Supermarkt, für den bietet sich aus Sicht des Biometrikers und Direktor des Deutschen Cochrane-Zentrums am Universitätsklinikum Freiburg, Gerd
Antes, derzeit besonders das Fahrrad als Fortbewegungsmittel an.

„Ich kann nur betonen: Steigt aufs Rad“, sagt Antes, der sich unter anderem mit den Verbreitungswegen von Infektionen beschäftigt.

Rad zu fahren, sei ein hundertprozentiger Selbstschutz, weil man nur das Rad anfasse und etwa nicht die Stangen in Bahn oder Bus. „Und es ist ein hoher Schutz für andere, da man automatisch und andauernd Abstand hält.“

„Gerade die Leute, die sich jetzt eingesperrt fühlen, leiden vielleicht auch wegen des Bewegungsmangels“, so Antes. Und da helfe Fahrradfahren.

(dpa)

© Gmünder Tagespost 27.03.2020 16:18
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