Guter Grund für die ganzjährige Barfuß-Saison

Eine Fußbodenheizung kann toll sein, dafür muss aber auch der Belag darüber professionell verlegt sein. Wird das falsche Material verwendet oder der Bodenbelag nicht sachgemäß verarbeitet ist schnell die Stimmung getrübt und die Füße bleiben kalt.
  • Jederzeit zuhause barfuß in der Wohnung: Fußbodenheizungen erhöhen den Komfort. Der Fachmann berät, welche Bodenbeläge dafür geeignet sind Foto: Viacheslav Iakobchuk/stock.adobe.com/IBK

Der beste Start in den Tag gelingt, wenn die Füße morgens nach dem Aufstehen ein warmer Boden begrüßt. Ein Gefühl, das keiner missen will, der es einmal erlebt hat. Daher sind vor allem im Neubau Fußbodenheizungen gefragt. Teppich, Vinylbelag, Fliese oder Parkett – fast jeder Bodenbelag eignet sich dabei exzellent für Fußbodenheizungen. Jedoch sollte er dafür über seine gesamte Fläche von einem Fachmann fest auf den Untergrund geklebt werden, damit es kuschelig warm wird.

Egal ob es draußen schneit, regnet oder unwirtlich ist, daheim ist mit einer Fußbodenheizung auch in der kalten Jahreszeit stets Barfuß-Saison. Geht es um den heimischen Komfort, führt am Beheizen des Zuhauses „von unten“ her eigentlich kein Weg vorbei. Schließlich bringt eine Fußbodenheizung daheim noch weitere Vorteile mit sich.

Mit einer Fußbodenheizung kann nämlich auf die klassischen Heizkörper verzichtet werden. Das bietet mehr Freiheit wenn es darum geht, das Raumbild zu gestalten: Sofas, Stühle und Co. lassen sich problemlos bis an die Wand stellen. Im Falle von Heizkörpern muss die stark erwärmte Luft über Zirkulation bis in den hintersten Raumwinkel geführt werden und kühlt dabei ab. Bei Fußbodenheizungen gelangt dagegen Strahlungswärme von unten über die gesamte Bodenfläche ins Zimmer, was ein gleichmäßigeres Raumklima bewirkt.

Vom Fachmann verlegt

Wichtig ist aber, dass der ausgewählte Bodenbelag, egal ob Teppich, Vinyl, Fliese oder Parkett, vollflächig fest auf den Untergrund geklebt wird. Das verhindert, dass sich Luftpolster zwischen Belag und Boden bilden, die den Wärmefluss bremsen und außerdem die Zeit des Aufheizens verlängern. Bei geklebten Belägen gelangt die Wärme dagegen schneller und effizienter in den Raum, was wiederum ebenfalls Energie und damit Heizkosten spart. Von geklebten Bodenbelägen profitieren Bewohner zudem dadurch, dass durch die feste Verbindung auch der Tritt- und Raumschall geringer ausfällt.

Prinzipiell eignen sich für Fußbodenheizungen fast alle Bodenbeläge – in der Regel sind diese vom Hersteller gekennzeichnet. Wichtig ist der sogenannte Wärmedurchlasswiderstand, der so niedrig wie möglich sein sollte. Seine Obergrenze liegt bei 0,15 m²K/W.

Am besten zieht man für die richtige Auswahl des Belags einen Fußbodenprofi des Handwerks zurate. Wer dann noch auf Produkte und Verlegewerkstoffe mit EC1-Siegel oder „Blauen Engel“ achtet, kann sich eines wohngesunden Heims gewiss sein. bau-pr.de

© Gmünder Tagespost 29.03.2020 17:36
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